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	<description>Das Stimmungsbarometer der Tourismusbranche</description>
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		<title>Die Sache mit der Verantwortung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 13:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Reisner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lawine]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersport]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal hat es der Tourismus nicht leicht: zuerst hanteln sich die Medien von einer Wetter-Katastrophe zur nächsten (zu warm, zu kalt, zu wenig Schnee und dann wieder zuviel) und dann gerät auch noch ein Mitglied des niederländischen Königshauses unter eine Lawine. Die nunmehr (auch nach dem Lawinentoten in Ischgl) entflammte Debatte rund um die Sicherheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal hat es der Tourismus nicht leicht: zuerst hanteln sich die Medien von einer Wetter-Katastrophe zur nächsten (zu warm, zu kalt, zu wenig Schnee und dann wieder zuviel) und dann gerät auch noch ein Mitglied des niederländischen Königshauses unter eine Lawine. Die nunmehr (auch nach dem Lawinentoten in Ischgl) entflammte Debatte rund um die Sicherheit abseits und auf den Pisten braucht der österreichische Tourismus mitten in der Faschingswoche so notwendig wie einen Kropf &#8211; zumal es sich beim niederländischen Prinzen nicht nur um eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens sondern um einen hohen Repräsentanten eines wichtigen Stammgästemarktes handelt. <span id="more-4819"></span>Die Suche nach dem Schuldigen ist medial in vollem Gange. Kompetente Stimmen, die zurecht meinen, es sei völlig illusorisch, den freien Skiraum hundertprozentig zu überwachen, werden in so einer Situation schnell in den Hintergrund gedrängt. Denn irgendjemand muss doch Schuld sein! Schon werden erste Stimmen laut, die <a href="http://diepresse.com/home/panorama/welt/733307/Der-gefaehrliche-Trend-zum-Verlassen-der-Pisten?direct=733502&amp;_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/733586/index.do&amp;selChannel=283" target="_blank">Tourismusorte &#8211; in unseliger Koalition mit der Tourismuswerbung &#8211; würden ihr Scherflein</a> beitragen. Weil sie tiefverschneite Hänge auf Bildern zeigen, um Gäste ins Land zu locken. Aha, und dann? Versehen wir künftig jedes Winterplakat mit einem schwarz umrandeten Kasten: Vorsicht &#8211; Skifahren kann ihre Gesundheit gefährden? Delegieren wir jede Form der Eigenverantwortung? Vielleicht kann die EU auch noch eine Richtlinie hierzu erlassen, bitte sehr! Die Geschichte ist zweifellos tragisch, und ich beneide in diesen Tagen keinen Touristiker, der sich zu diesem Thema äußern muss. Aber wir dürfen nicht mit zweierlei Maß messen: täglich brechen tausende Menschen nach Nordafrika und in andere Destinationen der Welt auf, die weitaus gefährlichere Situationen bergen als die Alpen. Auch diesen Menschen gesteht man Eigenverantwortung zu. Halten wir unsere Gäste nicht für unselbstständiger als sie sind! Und lassen wir uns vom Katastrophenjournalismus der Medien nicht hysterisch machen.</p>
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		<title>Stille Giganten</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 15:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Reisner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<description><![CDATA[Markus Söder, betender Gläubiger ohne Kronprinzenallüren und daher bayerischer Finanzminister, durfte jüngst die Erfolgsbilanz der Bayerischen Burgen und Schlösser präsentieren: 5 Millionen Besucher im Jahr 2011, ein Plus von 7,4 Prozent und satte 59 Millionen Euro Einnahmen (+12 Prozent). Das freut in Zeiten wie diesen, wo die deutsche Finanzpolitik im Bermudadreieck Eurozone &#8211; Sparpakete &#8211; Dax-Kurs nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Söder, <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayerns-finanzminister-soeder-die-schwierigste-aufgabe-die-ich-je-hatte-1.1193230" target="_blank">betender Gläubiger ohne Kronprinzenallüren</a> und daher bayerischer Finanzminister, durfte jüngst die <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Neuschwanstein-ueberragt-id18755681.html" target="_blank">Erfolgsbilanz </a>der Bayerischen Burgen und Schlösser präsentieren: 5 Millionen Besucher im Jahr 2011, ein Plus von 7,4 Prozent und satte 59 Millionen Euro Einnahmen (+12 Prozent). Das freut in Zeiten wie diesen, wo die deutsche Finanzpolitik im Bermudadreieck Eurozone &#8211; Sparpakete &#8211; Dax-Kurs nicht wirklich fröhliche Urständ´ feiert. Wenn sich Herr Söder damit brüstet, dass &#8220;seine&#8221; Burgen und Schlösser ihre Betribskosten zu nahezu 100 Prozent durch eigene Einnahmen decken, müssen wir ihm dies zunächst einmal glauben. Altehrwürdige Gemäuer sind nun mal keine Immobilien mit hohen Renditen, doch umso attraktiver für Tagesgäste und andere Besucher. In Österreich führt Schloss Schönbrunn mit 2,6 Millionen Besuchern (2010) die Hitliste der Burgen und Schlösser, aber auch der <a href="http://www.wienkultur.info/page.php?id=98" target="_blank">Wiener Attraktionen</a> an. Doch auch Salzburg meldet aktuell <a href="http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPB_20120202_TPB0002" target="_blank">gute Zahlen</a>: die vier Liegenschaften Festung Hohensalzburg, Residenz zu Salzburg, Erlebnisburg Hohenwerfen und Burgerlebnis Mauterndorf beispielsweise mit 1,14 Millionen Besuchern (+2,2 Prozent) im vergangenen Jahr. Zusammen mit allen andere <a href="http://www.austria.info/at/tags/schloesser" target="_blank">Burgen und Schlössern in Österreich</a> wahrhaft stille Giganten mit erheblichem &#8220;Mehr-Wert&#8221; für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tourismusstimme der Woche: Michael Anfang</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 06:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Kröll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismusstimme der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Wochen wird hitzig über die zum Teil empfindlichen Erhöhungen der Kommissionen bei den führenden Buchungsplattformen diskutiert, Hoteliers rufen zum Boykott auf. In der „Tourismusstimme der Woche“ kritisiert Michael Anfang, Marketingleiter des Ötztaler Hotels „Edelweiss&#38;Gurgl“, die Abhängigkeit der Hotellerie von externen Vertriebskanälen, die über viele Jahre kultiviert wurde. Im Gegensatz wurden die Hausaufgaben in Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen wird hitzig über die zum Teil empfindlichen Erhöhungen der Kommissionen bei den führenden Buchungsplattformen diskutiert, Hoteliers rufen zum Boykott auf. In der „Tourismusstimme der Woche“ kritisiert Michael Anfang, Marketingleiter des Ötztaler Hotels „Edelweiss&amp;Gurgl“, die Abhängigkeit der Hotellerie von externen Vertriebskanälen, die über viele Jahre kultiviert wurde. Im Gegensatz wurden die Hausaufgaben in Bereich der direkten Vermarktung und Buchbarkeit vernachlässigt, eine Tatsache, die sich nun vielfach rächt, so Anfang. Nach eigenen Angaben vermarkte sich das Hotel „Edelweiss&amp;Gurgl“ sowohl im Winter als auch im Sommer erfolgreich eigenständig – ohne Buchungsplattformen und Sonderrabatte – dafür aber mit internem Anfragemanagement, professionell geschulter Verkaufsabteilung und optimierter aktiver Selbstvermarktung.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/36304219" frameborder="0" width="425" height="240"></iframe></p>
<p><span id="more-4803"></span>Das Procedere der Buchungsplattformen beschreibt Anfang im Gespräch mit dem TP-Blog so: „Buchungsplattformen bringen nicht nur eigene Gäste bzw. User sondern haben erkannt dass es viel einfacher ist, den Hoteliers die Stammgäste wegzunehmen (speziell in der Ferienhotellerie). Viele Hoteliers haben die Plattformen dabei noch kräftig unterstützt – mit Topkonditionen. Im Gegensatz zu einem einzelnen Hotel können Buchungsplattformen höchst effizient Google Adwords schalten, denn die Plattform verdient immer, egal in welchem Hotel der Kunde bucht. Der Hotelier verdient nur dann wenn sein Hotel gebucht wird. Ein Vertrag mit einer Buchungsplattform ist ein Vertrag zwischen David und Goliath! Beispiel: Ein Freund erzählt von seinem tollen Urlaub in Ihrem Hotel. Der interessierte Zuhörer googelt Ihr Hotel mit Ihrem Hotelnamen und Ort. Sie haben brav Ihre Homepage optimiert und erscheinen an 1. Position. Hurra! Leider verliebt sich der Neue Gast in die Anzeige am Obersten Rand. Jetzt „Ihre Hotel-Marke“ -20% buchen. Das ist eindeutig günstiger…“</p>
<p>Wer vor allem auf Buchungsplattformen setzt, warnt Anfang, begebe sich mit seinem Angebot vorsätzlich in eine Spirale nach unten. „Die Zeit“, so fordert Anfang eindeutig, „schreit nach einem eigenen Vertrieb (entweder alleine oder in Allianzen).“ Und der Marketingfachmann zieht an dieser Stelle einen Vergleich mit der Industrie: „Es gibt viele Firmen die „nur“ einen Vertrieb aber kein Marketing haben, aber nur sehr wenige die ein Marketing haben aber keinen Vertrieb. In der Hotellerie gibt es kaum Hotels die einen aktiven Vertrieb haben – Plattformen hingegen sind Vertriebs-Spezialisten, die von den Provisionen gut leben können. Für den sogenannten Leistungserbringer bleiben nur die berühmten 80% übrig, und davon kann leider fast kein Hotel dauerhaft leben. Dazu kommt noch der Verlust der eigenen Internet Identität und eine Verwässerung der Hotel-Marke!“</p>
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		<title>Kreditklemme bei Firmenkrediten</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditklemme]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die OeNB in ihrer jüngsten Umfrage feststellt, knausern österreichische Banken wegen der schlechten Konjunktur und der nach wie vor nicht gelösten Eurokrise bei der Vergabe von Firmenkrediten. Das trifft vor allem jene Branchen, die sehr langfristiges Kapital benötigen wie etwa die Tourismuswirtschaft.  Deren Rückgänge bei Krediten sind auch stärker ausgefallen als in der Gesamtwirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a title="OeNB" href="http://www.oenb.at/">OeNB </a>in ihrer jüngsten Umfrage feststellt, knausern österreichische Banken wegen der schlechten Konjunktur und der nach wie vor nicht gelösten Eurokrise bei der Vergabe von Firmenkrediten. Das trifft vor allem jene Branchen, die sehr langfristiges Kapital benötigen wie etwa die Tourismuswirtschaft.  Deren Rückgänge bei Krediten sind auch stärker ausgefallen als in der Gesamtwirtschaft (vgl. <a title="Tourismusbank-Blog" href="http://www.oeht.at/blog/2012/01/22/investitionen-schaumgebremst/">Tourismusbank-Blog</a>). Der Grund dafür liegt in der schwierigen Refinanzierungssituation der österreichischen Banken und in den Kursrück­gängen bei europäischen Staatsanleihen, die als Sicherheit für großvolumige Finanzierungen hinterlegt werden können.<span id="more-4788"></span></p>
<p>Wie bereits berichtet, hat das zusammen mit fehlenden Konjunkturpaketen bereits zu einem deutlichen Rückgang der Investitionstätigkeit geführt, was wiederum die Abwärtsspirale der Wirtschaftstätigkeit so richtig in Gang setzt – ist doch die Investitionstätigkeit der Ursprung der wirtschaftlichen Dynamik.</p>
<p>Mit ein Grund für die Zögerlichkeit der Kreditinstitute ist das Eigenkapitalerfordernis, das überdies durch die neuen Vorschriften (Basel III) vorerst für die Systembanken kräftig angehoben wurde und damit zu einer Straffung der bankinternen Richtlinien für die Kreditvergabe aber auch zu einer Reduktion der risikogewichteten Aktiva (Kreditforderungen) geführt hat.</p>
<p>Als Mittel, um den Teufelskreis zu durchbrechen kann eine Haftung des Bundes empfohlen werden. In diesem Fall wird das Risiko für den verbürgten Teil des Darlehens ausgeschaltet und die Eigenmittelunterlegung fällt ebenso weg wie ein allfälliges Großkreditproblem.</p>
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		<title>Die Weiterentwicklung von Destinationen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Haimayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Markt & Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Destinationsmanagement einem steten Wandel unterlegen ist, haben vor allem die letzten zehn Jahre im deutschsprachigen Raum sehr deutlich gezeigt. Auf die Entwicklungen und den Status Quo bin ich in einem früheren Blogbeitrag bereits ausführlich eingegangen. In der aktuellen ÖHV-Destinationsstudie stellen die Schweizer Destinationsforscher Bieger, Lässer und Beritelli einen Entwurf zur Wahrnehmung der Destinationsaufgaben vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Destinationsmanagement einem steten Wandel unterlegen ist, haben vor allem die letzten zehn Jahre im deutschsprachigen Raum sehr deutlich gezeigt. Auf die Entwicklungen und den Status Quo bin ich in einem früheren <a title="Blogbeitrag Destinationsstruktur in Ö" href="http://www.tp-blog.at/politik/ins-land-einig%E2%80%99schaut-destinationsstruktur-in-osterreich" target="_blank">Blogbeitrag </a>bereits ausführlich eingegangen. In der aktuellen ÖHV-Destinationsstudie stellen die Schweizer Destinationsforscher Bieger, Lässer und Beritelli einen <span style="color: #333333;"><strong>Entwurf zur Wahrnehmung der Destinationsaufgaben</strong></span> vor, der zum einen revolutionär ist, zum anderen jedoch aufgrund der Markterfordernisse zumindest in Ansätzen bereits von Destinationen praktiziert wird. <span id="more-4774"></span></p>
<p>Eine wesentliche Botschaft der drei Autoren ist dabei die <span style="color: #333333;"><strong>Trennung zwischen territorialen Aufgaben und Produktaufgaben</strong>.</span> Unter territorialen Aufgaben sind jene Aufgaben zu verstehen, die innerhalb der Grenzen der Verwaltungseinheit in der Destination zu erfüllen sind und allen Leistungsträgern zugutekommen. Die Produktaufgaben dagegen betreffen etwa die Entwicklung und kommunikative Positionierung von wettbewerbsfähigen Produkten in der Destination. Und hier hebt sich, wenn es nach den Autoren geht, schließlich der Gleichheitsgrundsatz innerhalb der Destination auf; denn wenn das Marketingprinzip als konsequente Ausrichtung auf den Gast verstanden wird, gilt es möglichst gute und glaubwürdige Produkte zu vertreten und nicht möglichst alle Leistungsträger mit einzubeziehen. Die Destinations-Management-Organisation (DMO) wird hier zum Dienstleister und nimmt eine <span style="color: #333333;"><strong>Plattform-Funktion im Netzwerk</strong></span> aus Anbietern und Kunden ein. Die Anbieter können dabei auch nur aus einer Teilregion oder einem thematischen Bereich der Destination kommen oder auch über die (durch Verwaltungsgrenzen definierte) Destination hinausgehen.</p>
<p>Für viele Destinationen ist dieser Vorschlag komplettes Neuland. Außerdem haben wir erst vor kurzem gelernt, dass wir mit den Destinationen größere <span style="color: #333333;"><strong>„Einheiten“</strong></span> bilden und diese mit einem einheitlichen Mascherl versehen sollen. Daneben gibt es jedoch auch welche, die aufgrund einer fehlenden „Kompaktheit“ oder Homogenität des Destinationsgebiets oder – anders formuliert – der <span style="color: #333333;"><strong>Besonderheit</strong></span> von Teilräumen bzw. der <span style="color: #333333;"><strong>Spezialisierung</strong></span> Einzelner diesen Weg bereits beschreiten und im Hinblick auf die Produktentwicklung gezielt mit Spitzenbetrieben, -orten und (teilweise informellen) Netzwerken zusammenarbeiten.</p>
<p>Auf großer Destinationsebene, nämlich auf Bundes- und Landesebene, findet ein ähnlicher Weg bereits seit langem mit diversen „Urlaubsspezialisten“ statt. Auch kann dem beschriebenen Ansatz das v.a. in den Bundesländern Steiermark und Oberösterreich angewandte Themenmanagement zugeordnet werden, bei dem die LTO themenbezogene Netzwerke entlang der Dienstleistungskette managen. Darüber hinaus gibt es aber auch in kleiner gefassten Destinationsräumen mehr und mehr Beispiele, wo sich Produktentwicklung nicht an Gleichstellungsprinzip und Destinationsgrenzen hält, sondern grenzüberschreitend <span style="color: #333333;"><strong>gezielte Produktentwicklung</strong></span> vorangetrieben wird. Ob es die das Feld des Marketingdachs überschreitende, weltweit größte E-Bike-Region Kitzbüheler Alpen, der österreichisch-deutsche Lechweg oder die Wanderinitiativen Prättigau(CH) – Montafon(Ö) sind – die Praxis zeigt, dass sich dort, wo Weiterentwicklung stattfindet, aus Orientierung am Gast heraus immer mehr produktbezogene Netzwerke bilden. DMO, die dies in professioneller Weise unterstützen, aus Produkten zudem verkaufbare Angebote machen und dann auch wieder im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit der Destination nützen, sind sicher auf dem richtigen Weg.</p>
<p>Eine solide territoriale Grundstruktur und Gemeinschaftsleistungen wie Imagewerbung sind auf jeden Fall von Vorteil und können sozusagen als Vorleistung für die im Netzwerk agierenden Produkt- und Angebotsspezialisten angesehen werden. <span style="color: #333333;"><strong>Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit</strong></span> – davon bin ich überzeugt – wird in Zukunft über die Produktentwicklung stattfinden. Wo das/die Produkt(e) stimmen, wird der Erfolg zuhause sein. Leere, undifferenzierte „Werbung“ ohne spannendes Produkt im Hintergrund ist vermutlich der härtere Weg, weshalb ich dem Vorschlag der Schweizer Kollegen nur zustimmen kann.</p>
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		<title>Was ist ein Leuchtturm?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Reisner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Markt & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Leuchtturm]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Oberösterreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In Oberösterreich wurden jetzt die ersten &#8220;Leuchtturmprojekte&#8221; vorgestellt: das sind der Idee nach solche Tourismusprodukte, die auf Grund ihrer &#8220;Strahlkraft&#8221; ganz besonders gut im Marketing einsetzbar sind. Landesrat Viktor Sigl möchte mit diesen Leuchttürmen Gäste für das ganze Land anlocken. Daher müssen die &#8220;Leuchttürme&#8221; besonders hell strahlen und den Weg (auch in stürmischen und dunklen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Oberösterreich wurden jetzt die ersten &#8220;<a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/art467,809944" target="_blank">Leuchtturmprojekte</a>&#8221; vorgestellt: das sind der Idee nach solche Tourismusprodukte, die auf Grund ihrer &#8220;Strahlkraft&#8221; ganz besonders gut im Marketing einsetzbar sind. Landesrat Viktor Sigl möchte mit diesen Leuchttürmen Gäste für das ganze Land anlocken. Daher müssen die &#8220;Leuchttürme&#8221; besonders hell strahlen und den Weg (auch in stürmischen und dunklen Zeiten) weisen. Immerhin sollen sie im Marketing an vorderster Front wirken. Was aber ist ein &#8220;Leuchtturm&#8221; &#8211; so die heiß diskutierte Frage. Und woran misst sich seine Strahlkraft? Und kann man diese Strahlkraft &#8220;fördern&#8221;? Signifikant für solche Prozesse ist die leichte Enttäuschung, die eintritt, wenn die Theorie auf die Praxis trifft. So wird in Oberösterreich kritisiert, dass die Strahlkraft mancher &#8220;Leuchttürme&#8221; derzeit noch nicht einmal für das eigene Bundesland ausreiche. Konstruktive Stimmen meinen, dass die Aktion zumindest den Wettbewerb stimuliert. Das ist wahrscheinlich wahr. Denn in Zeiten knapper Ressourcen werden die Verteilungskonflikte zunehmen. Ob das die Kooperationsbereitschaft fördert, ist eine andere Frage.</p>
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		<title>HRS freie Wochen bei facebook</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Reitterer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[HRS; Plattformen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[ÖHV]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie sieht es mit Ihrer Preisdurchsetzung aus? Nicht schlecht, war aber auch schon besser? Eine Erhöhung um 25 % wird aber nicht drin sein, oder? So eine Erhöhung ist auf einem so umkämpften Markt wie der Hotellerie ganz einfach nicht drin – trotz der Preiskämpfe der vergangenen Jahre. Ganz anders sieht das bei unseren Partnern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht es mit Ihrer Preisdurchsetzung aus? Nicht schlecht, war aber auch schon besser? Eine Erhöhung um 25 % wird aber nicht drin sein, oder? So eine Erhöhung ist auf einem so umkämpften Markt wie der Hotellerie ganz einfach nicht drin – trotz der Preiskämpfe der vergangenen Jahre. Ganz anders sieht das bei unseren Partnern im Online-Vertrieb aus: HRS erhöht seinen Kommissionssatz ganz einfach um ein Viertel, von 12 % auf 15 %. Und der Einfachheit halber werden die Sätze bei den Tochterfirmen Tiscover und hotel.de gleich angepasst.</p>
<p>Und weil es so gut passt, werden auch gleich die AGBs geändert – und zwar ordentlich. Der Hotelier wird verpflichtet, „dass HRS für den Fall, dass das Hotel zu einem günstigeren Preis buchbar ist, diesen Preis erhält“. Der Hotelier wird zur Verantwortung gezogen, wenn ein anderer Vertriebspartner unter dem vereinbarten Preis verkauft.</p>
<p>Bei der ÖHV häufen sich die Beschwerden dazu. Mit öffentlichen Aussagen halten sich die Hoteliers zurück. Die Unsicherheit ist spürbar – spielt doch hier einer eindeutig seine Marktposition aus. Auf Facebook hat sich nun eine eigene Gruppe gegründet, die ab 1. März – mit Einsetzen der neuen AGBs – eine „HRS-freie Woche“ ausruft. Die ÖHV wird die Bundeswettbewerbskommission informieren. Wir halten Sie auf dem Laufenden!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kontrolle ist keine Schande!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Reisner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Landesholding]]></category>

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		<description><![CDATA[Kärnten hat einen neuen Tourismuslandesrat: Mag. Achill Rumpold, übernimmt von Dr. Josef Martinz das Referat für Gemeinden, Landwirtschaft, Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus, Europa, Personal und Sonderbedarfszuweisungen. Er löst damit meinen bisherigen Favoriten in Sachen Mega-Länderresorts, Christian Switak (er ist in Tirol zuständig für Finanzen, Personal und Raumordnung) ab. Der gelernte Jurist war bisher als Büroleiter  von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kärnten hat einen neuen Tourismuslandesrat: Mag. Achill Rumpold, übernimmt von Dr. Josef Martinz das Referat für Gemeinden, Landwirtschaft, Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus, Europa, Personal und Sonderbedarfszuweisungen. Er löst damit meinen bisherigen Favoriten in Sachen Mega-Länderresorts, Christian Switak (er ist in Tirol zuständig für Finanzen, Personal und Raumordnung) ab. Der gelernte Jurist war bisher als Büroleiter  von Martinz und Landesparteisekretär tätig. Das qualifiziert ihn parteiintern zur Nachfolge, ob er das oben erwähnte Elefantenressort stemmen kann, wird sich weisen. <span id="more-4754"></span>Mehr als die kreative Zusammensetzung von Ressorts auf Länderebene stört mich aber, dass Rumpold nunmehr auch <a href="http://www.kleinezeitung.at/kaernten/feldkirchen/albeck/2928723/neustart-fuer-landesholding.story" target="_blank">Aufsichtsratsvorsitzender der Kärntner Landesholding</a> wird. Weil es enge Verflechtungen mit seinen Referaten gibt, wie er sagt. Herr Rumpold, Synergieeffekte in der Politik sind schön, aber der Kontrolle nicht dienlich! Die Politik will die Zügel der Holding, die immerhin ein Kernkapital von € 500 Millionen verwaltet und den Kärntner Wirtschafts Förderungsfonds sowie die Kärnten Werbung steuert, nicht aus der Hand geben. Es ist zu wünschen, dass Sie nicht denselben Fehler wie Ihr berühmter Namensgeber machen und sich für unverwundbar halten. Denn die &#8220;Achillesferse&#8221; der Politik ist ihre permanente Selbstüberschätzung. Also: Kontrolle ist keine Schande!</p>
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		<title>Investitionen schaumgebremst</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 16:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditklemme]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tourismuswirtschaft hat die jüngsten Wirtschaftskrisen bisher mit nur leichten Schrammen überstehen können. Die Reisefreude des Publikums blieb nahezu ungebrochen, nur bei der Höhe der Ausgaben gab man sich etwas zurückhaltend. Da war es dann auch nicht verwunderlich, dass sowohl Hotellerie als auch Gastronomie wenig zögerlich bei Investitionen war. Die Veränderung der Verschuldung (lt. Großkreditevidenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tourismuswirtschaft hat die jüngsten Wirtschaftskrisen bisher mit nur leichten Schrammen überstehen können. Die Reisefreude des Publikums blieb nahezu ungebrochen, nur bei der Höhe der Ausgaben gab man sich etwas zurückhaltend. Da war es dann auch nicht verwunderlich, dass sowohl Hotellerie als auch Gastronomie wenig zögerlich bei Investitionen war. Die Veränderung der Verschuldung (lt. Großkreditevidenz der OeNB, ein objektiver Indikator für die Investitionstätigkeit) zeigte auch im Krisenjahr 2009 eine Dynamik, die deutlich über der Gesamtwirtschaft lag. Noch gute Ertragslage der Unternehmen, ein rasch verabschiedetes Konjunkturpaket und die Hoffnung auf eine kurze Abschwungphase mögen dafür verantwortlich gewesen sein.<span id="more-4744"></span>Im Jahr 2010 hofften alle, dass der Silberstreif am Horizont von Dauer sein würde und die gesamte Wirtschaft und in verstärktem Umfang die Tourismuswirtschaft strotzten vor Optimismus, der auch noch bis Mitte 2011 anhielt. Aber mittlerweile ist eine deutliche Abnahme bei Investitionen erkennbar und erstmals zeigt sich die Tourismuswirtschaft sogar weniger dynamisch als die Gesamtwirtschaft.</p>
<p>Die negativen Wirtschaftsaussichten sind somit auch im Unternehmerverhalten angekommen. Es nützen auch niedrige Nominalzinsen nichts, wenn angesichts des unklaren Ausgangs von Griechenland- und Staatsschuldenkrise Optimismus und die Zuversicht fehlen und sich drohende Veränderungen in den Rahmenbedingungen für Finanzierungen (Basel III) abzeichnen. Objektiv gesehen gibt es wenig Grund dafür die Lage anders einzuschätzen als vor drei Jahren. Tatsächlich breitet sich jedoch angesichts der europäischen Ratlosigkeit scheinbar erstmals Pessimismus aus unter dem bald auch Professionisten und Zulieferer leiden werden. <span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><a href="http://www.tp-blog.at/wp-content/uploads/Veränderung-FK.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4745" title="Veränderung FK" src="http://www.tp-blog.at/wp-content/uploads/Veränderung-FK-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a></span></span></p>
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		<title>Zukunftsfragen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 17:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Reisenzahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen interessanten Einblick bot den Besuchern des ÖHV-Hotelierkongresses Staatssekretär Sebastian Kurz, der sich nach heftiger Kritik an seiner Bestellung als Shooting-Star dieser Bundesregierung entpuppt. Er zeigte vor zahlreichen Besuchern, dass er die Bedürfnisse der Branche kennt: Integration ist für die Hotellerie mit internationalen Gäste und internationalen Mitarbeitern ein zentrales Anliegen. Wenn immer mehr Mitarbeiter benötigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tp-blog.at/wp-content/uploads/Kurz-1.jpg"><img src="http://www.tp-blog.at/wp-content/uploads/Kurz-1.jpg" alt="" title="Kurz-1" width="315" height="472" class="alignleft size-full wp-image-4736" /></a></p>
<p>Einen interessanten Einblick bot den Besuchern des ÖHV-Hotelierkongresses Staatssekretär Sebastian Kurz, der sich nach heftiger Kritik an seiner Bestellung als Shooting-Star dieser Bundesregierung entpuppt. Er zeigte vor zahlreichen Besuchern, dass er die Bedürfnisse der Branche kennt: Integration ist für die Hotellerie mit internationalen Gäste und internationalen Mitarbeitern ein zentrales Anliegen. Wenn immer mehr Mitarbeiter benötigt werden und gleichzeitig die Geburtenraten sinken, steigt der Handlungsbedarf.</p>
<p>StS Kurz fördert daher Sprachkurse und wirbt um Engagement auch seitens der Branche. Wer Interesse daran hat, möge sich mit dem Staatssekretariat in Verbindung setzen. Ein Ansatz!</p>
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