Artikel-Schlagworte: „Finanzkrise“
12.03.2010, 22:03
Franz Hartl
Markt & Kommunikation, Unternehmen
Seit dem Auftreten der Finanzkrise gibt es für Privatkunden kaum mehr Kredite in fremder Währung. Auf dringenden Wunsch der FMA (Finanzmarktaufsicht) wurden keine Fremdwährungskredite mehr vergeben. Ab Mitte März d. J. wird diese Empfehlung für die Banken verpflichtend und damit wird sowohl der Fremdwährungskredit für Privatpersonen als auch der Kredit mit Tilgungsträgern unmöglich gemacht. Letztere hatten ja im Zuge der Finanzkrise sehr enttäuschende Ergebnisse und manchen Kreditnehmer an den Rand des Ruins gebracht. weiterlesen
Tags: Finanzierung, Finanzkrise, Fremdwährungskredit
13.09.2009, 20:09
Franz Hartl
Politik
Durch das Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2009 (IRÄG 2009) soll ein einheitliches Insolvenzverfahren geschaffen werden, um künftig damit Sanierungen von Unternehmen zu erleichtern. Die Begutachtungsfrist endet mit 30. September. Geplant ist, das Gesetz noch in diesem Jahr zu beschließen.
Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise sollen Sanierungen erleichtert werden. Anstelle der Unterteilung in Konkurs- und Ausgleichsverfahren soll ein einheitliches Insolvenzverfahren geschaffen werden, das bei rechtzeitiger Vorlage eines Sanierungsplans als Sanierungsverfahren, ansonsten als Konkursverfahren zu bezeichnen ist. Damit sollen die Schuldner zu einer früheren Antragstellung motiviert werden. weiterlesen
Tags: Finanzkrise, Insolvenzverfahren, Wirtschaftskrise
21.07.2009, 13:07
Franz Hartl
Politik
Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen hat sich die Tourismus- und Freizeitwirtschaft sehr hartnäckig gegen die Auswirkungen der Krise verteidigen können. Ein guter Erfolg in der vergangenen Wintersaison und niedrige Zinsen haben sicher wesentlich dazu beigetragen. Mittlerweile sind jedoch einige Monate vergangen und es lohnt sich daher, einen aktuellen Blick auf die Lage zu werfen. weiterlesen
Tags: Finanzkrise, Förderungen, Investitionen, Konjunkturpaket
09.03.2009, 22:03
Franz Hartl
Allgemeines, Markt & Kommunikation
Anlässlich der kürzlich veröffentlichten Destinationsstudie der OeHV wurde ersichtlich, wie wenig homogen der gemeinhin als Tourismus- und Freizeitwirtschaft bezeichnete Wirtschaftszweig ist. Als ein Randthema wurde auch die Erklärungskraft verschiedener Kennzahlen für den wirtschaftlichen Erfolg statistisch untersucht. weiterlesen
Tags: Benchmark, Finanzkrise, Hotellerie, Kennzahlen, Revpar, Webmark
19.02.2009, 23:02
Franz Hartl
Destinationen
Während die Finanzkrise national und international weiter um sich greift und die Wirtschaftsnachrichten mit fallenden Kursen, freigesetzten Arbeitskräften, Kurzarbeit und Auftragsrückgängen gefüllt sind, kann die Tourismuswirtschaft – zumindest soweit es die Ferienhotellerie anlangt – mit vollen Häusern und gut frequentierten Pisten punkten. Wenn es Klagen gibt, dann eher über sehr kurzfristige Buchungen – aber zu guter Letzt kommen die Gäste und dank der überaus guten Schneelage gibt es weitgehend zufriedene Gesichter.
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Tags: Finanzierung, Finanzkrise, Investition, Kreditklemme
07.02.2009, 19:02
Franz Hartl
Politik
Es gibt kaum einen Aspekt der derzeit herrschenden Finanzkrise, der so leidenschaftlich und so widersprüchlich diskutiert wird wie die Frage der Kreditklemme. Glaubt man den Beteuerungen der Bankmanager, dann ist auf dem Finanzmärkten alles eitel Wonne: Kredite sind für jedermann zu erträglichen Kosten zu haben, auf dem Interbankenmarkt herrscht wieder reger Handel und das Vertrauen in die einzelnen Institute ist so ungetrübt wie eh und je.
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Tags: Finanzierung, Finanzkrise, Kreditklemme
11.01.2009, 13:01
Franz Hartl
Allgemeines, Markt & Kommunikation
Der Kreditschutzverband hat seine Jahresstatistik über das Insolvenzgeschehen des vergangenen Jahres fertiggestellt. Mit 945 Insolvenzen in der Hotellerie und Gastronomie ist eine leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Aufgrund der wiederholt geäußerten Vorhaltungen der Interessensvertretungen hat sich der KSV auch zu einer neuen Interpretation der Zahlen bekannt: “Diese Branche . . . ist jedoch nur unterdurchschnittlich insvolvenzgefährdet. Die Passiva in dieser Branche sind vollends unbedeutend. . .”
Der volkswirtschaftliche Schaden einer Insolvenz in der Hotellerie oder Gastronomie ist nämlich – angesichts der vielen kleinen Betriebe – mit EUR 190.000 im Durchschnitt bei weitem geringer als in der Gesamtwirtschaft, wo die Gläubiger etwa EUR 3 Mio. abschreiben müssen. In der öffentlichen Meinung gilt die Branche nach wie vor als krisengefährdet und mit negativem Eigenkapital behaftet. Wie sich jedoch bei genauerem Hinsehen zeigt, sind Unternehmen der Hotellerie und Gastronomie jedoch wirtschaftlich stabiler als jene der Gesamtwirtschaft. So lag etwa die Insolvenzquote (Fälle von Zahlungsunfähigkeit in Relation zu 100 lebenden Unternehmen) im abgelaufenen Jahr im Bundesland Tirol im Durchschnitt über alle Branchen bei 1,3 %. Demgegenüber sind nur etwa 1,25 % der Unternehmen der Hotellerie oder Gastronomie zahlungsunfähig geworden. Mit nur fünf Insolvenzen (und einer Insolvenzquote von 0,11 %) in Tirol erweist sich die Hotellerie sogar unter der Wahrnehmbarkeit krisengefährdet und zeigt damit eine überdurchschnittliche wirtschaftliche Stabilität und Belastungsfähigkeit.
Auch im Hinblick auf die Eigenkapitalausstattung konnte eine deutliche Verbesserung erreicht werden, so dass im Durchschnitt sowohl die Unternehmen der 3- als auch der 4/5-Sterne-Hotellerie über ein positives Eigenkapital verfügen. Die bisher recht gut angelaufene Wintersaison gibt auch Anlass zu der Vermutung, dass auch das wahrscheinlich schwierige Wirtschaftsjahr 2009 ohne große Blessuren überstanden werden kann.
Tags: Finanzkrise, Insolvenzen
06.01.2009, 13:01
Franz Hartl
Allgemeines, Markt & Kommunikation
Die Analyse des Investitionsverhaltens des vergangenen Jahres macht deutlich, in welche Richtungen die Praktiker ihre künftigen Schwerpunkte setzen. Betriebsgrößenoptimierung war der eindeutige Trend des vergangenen Jahres in der Hotellerie. Rückläufig sind hingegen die Hits der Vergangenheit: 2008 wurde keine einzige neue Therme finanziert und auch die Wellnessinvestitionen in der Hotellerie sind weiter im Abflauen. Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank G.m.b.H. hat 2008 ein Investitionsvolumen von EUR 440 Mio. aus Mitteln des ERP-Fonds bzw. der TOP-Tourismus-Kreditaktion finanziert.
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Tags: Finanzkrise, Investitionen 2008, optimale Betriebsgröße, Wellnessinvestitionen
20.12.2008, 23:12
Franz Hartl
Allgemeines, Markt & Kommunikation
Angesichts der täglich neuen Horrormeldungen über die globale Finanzkrise ist es doch ziemlich verwunderlich, dass die Tourismuswirtschaft bislang so wenig betroffen war und teilweise sogar mit Schlagworten wie “Arbeitskräftemangel” und “gute Buchungslage in der kommenden Wintersaison” auf sich aufmerksam machte. Experten sind sich einig, dass die heutige Wintersaison wahrscheinlich durchaus gute Ergebnisse zeigen wird. Für den kommenden Sommer sind die Erwartungen gemischt, allerdings gibt es einige hoffnungsvolle Indizien, dass vor allem Gäste aus Nahmärkten Österreich in vermehrtem Umfang frequentieren werden und es daher Grund zu verhaltenem Optimismus gibt.
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Tags: Finanzierung, Finanzkrise, Rezession, Wirtschaftskrise
19.11.2008, 08:11
Stefan Kröll
Allgemeines, Markt & Kommunikation
Michael Poot, GF von Travel Partner Reisen GmbH www.travel-partner.com , sieht gerade vor dem Hintergrund der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Anziehungskraft der Tourismusdestination Österreich stark im Steigen. Zusammen mit dem viertgrößten deutschen Reiseveranstalter FTI Touristik www.fti.de (aktueller Umsatz 878,9 Mio. €) bringt Travel Partner dieser Tage erstmals einen knapp 200 Seiten starken Österreich-Katalog für den Sommer 2009 mit 200 Hotels und innovativen Sommerangeboten auf den Markt und damit in 16.000 Reisebüros. Für die aktuelle Wintersaison wird express jetzt noch ein 24seitiger Katalog mit Winterangeboten aus Österreich aufgelegt. Auf den aktuellen FTI-Roadshows quer durch alle deutschen Städte ist Österreich das Haupthema.
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Tags: Finanzkrise, Travel Partner