7. Juli 2017 | 08:00 | Kategorie:
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Buchtipp: Handbuch globale Klimapolitik

Jüngst im Zusammenhang mit den Aussagen des US-amerikanischen Präsidenten wieder ins Licht der Medien gerückt ist das Klimaabkommen von Paris. Das „Handbuch globale Klimapolitik“ von Georg Simonis widmet sich den politikwissenschaftlichen Perspektiven dieses brandaktuellen Themas:

„Das als Durchbruch gefeierte Abkommen von Paris (2015) hat erneut bestätigt, dass es auf die Fähigkeit der Politik zur Zusammenarbeit ankommt, weltweit, national und in Netzwerken, wenn die Stabilisierung des Weltklimas gelingen soll. Das Handbuch informiert über die wichtigsten Institutionen (IPCC, UN-Klimaregime), Akteure (USA, EU, China, Entwicklungsländer) und Kooperationsformen des noch jungen globalen Politikfeldes.“ (utb Verlag)

Hier der Bestelllink

 (c) utb Verlag

 

 

8. Juli 2017, 9:31

Die Weltbevölkerung verbrennt täglich 15 Milliarden Liter Öl. Das sind 2 Liter Öl pro Mensch und Tag.
Zusätzlich jährlich 18 Milliarden Tonnen Kohle, (2017) weiters Milliarden m³ Gas, dazu das Methan durch den steigenden Fleischkonsum und durch das Auftauen der Permafrostböden…
Es ist auch mit dem Handbuch „Globale Klimapolitik“ bereits zu spät! Die Politik hat mit Pseudo-Handlungen versagt und wird weiter versagen, sie können nicht mehr anders. Österreich ist ein Paradebeispiel der Verfehlungen. Nach Stephen Hawkin benötigen wir in 100 Jahren einen neuen Planeten.
Dein Enkel wird dich fragen: was hast du damals gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen getan?
Mein Ratschlag: Tue jetzt etwas, um dem verzweifelnden Blick und den Tränen des Enkels standhalten und auf seine Fragen eine Antwort geben zu können!
Meine Antwort wird sein: Wir haben die Ölheizung abgestellt, stattdessen das Geld der Lebensversicherung in eine Grundwasserwärmepumpe investiert, 3 weitere Wärmepumpen für die Wärmerückgewinnung aus dem Grauwasser, aus der Abluft und aus der Gebäudewärme installiert, eine PV-Anlage errichtet, ein Elektroauto angeschafft… Wir waren bei Bürgerinitiativen und beim Bürgermeister um den Bodenverbrauch zu stoppen. Wir haben wirklich alles in unserer Macht stehende versucht. Bitte verzeih mir. Ja, wir hätten noch mehr auf die Politik einwirken sollen…
Ernst Schrempf ist senj. Chef des Klimabündnisbetriebes Schlosshotels Thannegg, ausgezeichnet mit dem 1. Umweltpreis, dem „energie globe award“. Das Hotel ist in der Broschüre Energiemanagement in der Hotellerie und Gastronomie des Lebens/Wirtschaftsministeriums als eines der 10 good Practice Energieeffizienz-Beispiele Österreichs gelistet. Die Gäste danken diesen Umwelt-Einsatz mit ausgezeichneten Bewertungen: 2 mal das beliebteste Kleine Hotel Österreichs, (tripadvisor) dazu jährlich den HolidayCheck award, einer Auszeichnung für die beliebtesten Hotels weltweit.

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Die hohen Energiekosten...
  • ...müssen die Tourismusbetriebe großteils selbst schlucken.
  • ...müssen vom Staat abgefedert werden.
  • ...müssen auf die Preise umgelegt werden.
  • ...werden uns erhalten bleiben.
  • ...sind nur durch nachhaltige Lösungen zu senken.
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