21. Mai 2021 | 11:35 | Kategorie:
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Nach der Pandemie ist vor der Pandemie

Neue Viren werden auftauchen

Es ist ja leider kaum wahrscheinlich, dass wir gerade die letzte Pandemie in diesem Jahrhundert hinter uns gebracht haben. Wir haben gelernt, dass vernünftige Verhaltensregeln bis hin zum Lockdown sehr wohl wirken. Die endgültige Lösung liegt jedoch in der Impfung .

Jetzt ist es an der Zeit darüber nachzudenken, wie wir in Zukunft Ansteckungen generell vermeiden und Züge, Reisebusse, Flugzeuge, Liftgondeln, Restaurants und Cafehäuser so ausstatten, dass eine Krankheitsübertragung verhindert wird. Die technischen Lösungen dafür sind schon da. Luftfilterung und Luftentkeimung ist möglich. Es braucht allerdings teilweise weitere beträchtliche Investitionen um die technische Umsetzung zu verkraften.

Hygiene mit neuem Stellenwert

Housekeeping und Hygiene gewinnt einen neuen Stellenwert. Auch wenn die Durch­impfungs­rate noch weiter zunehmen wird. Es wird kaum gelingen, die gesamte Bevölkerung zu erreichen. Wenn man vermeiden möchte, dass das Reisen im allgemeinen oder Zusammenkünfte von Personen bei Messen, Kongressen oder ähnlichen Veranstaltungen als potentiell gefährlich empfunden wird, braucht es dauerhaft Prozesse und Einrichtungen, die eine Ansteckungsgefahr geringhalten oder im besten Fall unmöglich machen.

Resilienz von Unternehmen im Vordergrund

Da sind Virologen, Hygieniker und Techniker gefordert, funktionierende und praktikable Lösungen zu entwickeln. Die Lockdowns der letzten beiden Jahre haben Unternehmen und Volkswirtschaften Belastungen gebracht, an denen wir noch einige Jahrzehnte arbeiten werden. Da müssen aufgebauten Schulden wieder abgesenkt und Lieferketten neu organisiert aber auch die Abhängigkeit etwa in der Produktion von Medikamenten überdacht werden. In langfristiger Sicht stehen bei Unternehmen organisches Wachstum sowie eine solide Eigenkapital­aus­stattung eher im Mittelpunkt als eine maximale Wachstumsstrategie.

Eine Situation wie wir sie gerade erlebt haben, gilt es daher unbedingt zu vermeiden. Aber wir müssen schon jetzt die Weichen stellen, dass nicht jedes Virus, das irgendwo auf der Welt entsteht, unsere Volkswirtschaften jedes Mal ins Taumeln bringt.

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