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Artikel-Schlagworte: „Kreditklemme“

Alternative Finanzierungen im Tourismus nach wie vor Mangelware

Datum  06.03.2012, 18:03  Autor  Franz Hartl Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

Die Finanzierung der Tourismuswirtschaft war schon seit jeher fremdkapitalbetont und Eigenkapital ist nach wie vor Mangelware, auch wenn Verbesserungen zu verzeichnen sind. Neue regulatorische Vorschriften (Basel III) und die derzeitige Staatsschuldenkrise lassen Beeinträchtigungen erwarten, welche den Zugang zu Bankkrediten erschweren und deren Kosten verteuern werden. Dies gilt umso mehr als die Fremdenverkehrswirtschaft aufgrund der langen Amortisationszeiten Kredite mit langen Laufzeiten benötigt, die der Verteuerung besonders ausgesetzt sind. Angesichts der befürchteten Dimension des Zinsanstiegs werden auch bestehende Förderinstrumente nur in geringem Umfang dazu beitragen können, die zu erwartenden Kosten zu kompensieren. weiterlesen

Kreditklemme bei Firmenkrediten

Datum  02.02.2012, 16:02  Autor  Franz Hartl Kategorie  Allgemeines, Unternehmen

Franz Hartl

Wie die OeNB in ihrer jüngsten Umfrage feststellt, knausern österreichische Banken wegen der schlechten Konjunktur und der nach wie vor nicht gelösten Eurokrise bei der Vergabe von Firmenkrediten. Das trifft vor allem jene Branchen, die sehr langfristiges Kapital benötigen wie etwa die Tourismuswirtschaft.  Deren Rückgänge bei Krediten sind auch stärker ausgefallen als in der Gesamtwirtschaft (vgl. Tourismusbank-Blog). Der Grund dafür liegt in der schwierigen Refinanzierungssituation der österreichischen Banken und in den Kursrück­gängen bei europäischen Staatsanleihen, die als Sicherheit für großvolumige Finanzierungen hinterlegt werden können. weiterlesen

Investitionen schaumgebremst

Datum  22.01.2012, 18:01  Autor  Franz Hartl Kategorie  Allgemeines, Unternehmen

Franz Hartl

Die Tourismuswirtschaft hat die jüngsten Wirtschaftskrisen bisher mit nur leichten Schrammen überstehen können. Die Reisefreude des Publikums blieb nahezu ungebrochen, nur bei der Höhe der Ausgaben gab man sich etwas zurückhaltend. Da war es dann auch nicht verwunderlich, dass sowohl Hotellerie als auch Gastronomie wenig zögerlich bei Investitionen war. Die Veränderung der Verschuldung (lt. Großkreditevidenz der OeNB, ein objektiver Indikator für die Investitionstätigkeit) zeigte auch im Krisenjahr 2009 eine Dynamik, die deutlich über der Gesamtwirtschaft lag. Noch gute Ertragslage der Unternehmen, ein rasch verabschiedetes Konjunkturpaket und die Hoffnung auf eine kurze Abschwungphase mögen dafür verantwortlich gewesen sein. weiterlesen

Basel III – das Richtige zur falschen Zeit

Datum  01.11.2011, 22:11  Autor  Franz Hartl Kategorie  Allgemeines, Unternehmen

Franz Hartl

Seit Tagen dominieren Wirtschaftsnachrichten die Schlagzeilen wie selten in den letzten Jahren. Griechenland und möglicherweise weitere Staaten im Euroraum haben aufgrund verantwortungsloser Budgetpolitik und unter bewusster Verschleierung ihrer tatsächlichen Situation die jeweiligen nationalen Haushalte an den Rand des Ruins gefahren. Basierend auf der Annahme, dass ein Mitglied des Euroraumes nie in Zahlungs­schwierig­keiten kommen könne, haben Banken, Versicherungen und Pensionsfonds die scheinbar sicheren Staatsschulden finanziert.

Diese Annahme und einige andere mehr haben sich als falsch heraus­gestellt und jetzt geht man daran, an den den Banken, die Welt zu retten indem man ihnen in erster Linie höhere Eigenkapitalquoten, eine höhere Liquiditätshaltung und andere Einschränkungen ihres Geschäftes verordnet, von denen man annimmt, dass sie das Finanzsystem stabiler machen. weiterlesen

Schweizer Tourismus-Arbeitsplätze gefährdet

Datum  14.07.2011, 13:07  Autor  Ulrike Reisner Kategorie  Politik, Unternehmen

Ulrike Reisner

Die Tourismusbranche in der Schweiz stöhnt zu Beginn des Sommers nicht nur unter der Hitze sondern auch unter einem extrem starken Franken. Einem Bericht des Schweizer Fernsehens zufolge müssen in einigen Tourismuszentren bereits Mitarbeiter entlassen werden. So wirken sich Währungsturbulenzen diesseits und jenseits der Grenzen unterschiedlich auf die Tourismusbranche aus – Thomas Reisenzahn hat in seinem letzten Beitrag die Situation der Betriebe mit Schweizer-Franken-Krediten thematisiert. Auch wenn der Tourismus die Finanzkrise bis dato recht gut weggesteckt hat – die Rahmenbedingungen für die Betriebe in den Alpen werden mit Sicherheit schärfer, die Marktbereinigung hat bereits begonnen. Es sollten dabei allerdings jene Unternehmer nicht auf der Strecke bleiben, die mit guten Ideen engagiert arbeiten, aber finanztechnisch nicht so gut aufgestellt sind. Denn wenn der Tourismuswirtschaft einmal die Pioniere fehlen, ist niemandem mehr geholfen!

Kleine haben´s ganz schön schwer

Datum  09.06.2011, 19:06  Autor  Franz Hartl Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

Dieser Tage wurde eine Studie des KMU-Forschungsinstituts veröffentlicht, welche die Lage der Kleinen und Mittleren Unternehmen insgesamt als schwierig darstellt. Fast die Hälfte von ihnen befindet sich in der Verlustzone und die Aussichten sind aufgrund der neuen Eigenkapitalvorschriften für Banken auch nicht rosig, da diese mit Sicherheiten die Finanzierungskosten verteuern werden.

Da lohnt es sich auch einen Blick auf die KMUs in der Tourismuswirtschaft zu machen. Wenn man nur zwei Kennzahlen heranzieht nämlich Eigenkapitalausstattung und Entschuldungsdauer so zeigt sich, dass die 4- bzw. 5-Sterne-Hotellerie im Durchschnitt knapp die vom Gesetzgeber vorgegebene Eigenkapitalausstattung verfehlt. Auch die Entschuldungsdauer, die derzeit bei 16 Jahren liegt, gibt keinen Anlass zur Entspannung. Rund die Hälfte der Unternehmen wäre daher derzeit aufgefordert Restrukturierungsmaßnahmen einzuleiten. (Vgl. dazu www.oeht.at – Bilanzvergleich) weiterlesen

Die Kreditklemme existiert – und der Einbruch auch.

Datum  22.03.2009, 15:03  Autor  Martin Schumacher Kategorie  Markt & Kommunikation

Martin Schumacher

Liest man aktuelle Interviews mit Bankvorständen wie etwa auch des Hypo Bank Sektors, müssten sämtliche Aus-, Um- und Neubauprojekte von antizyklisch agierenden Hotels angesichts stark sinkender Realzinsen allerorten boomen. Rückmeldungen aus der Branche und Gespräche mit Kunden und Touristikern, die von Europa bis Asien tätig waren, dort aufgrund der Wirtschaftskrise ihre Stellungen verloren haben und nunmehr wieder auf den österreichischen Arbeitsmarkt strömen, zeichnen freilich ein völlig anderes Bild: Stadthotels mit massiven Auslastungs- und Ergebniseinbrüchen bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres sind leider keine Einzelschicksale. weiterlesen

Betriebliche Realität contra touristische Jubelmeldungen

Datum  02.03.2009, 11:03  Autor  Martin Schumacher Kategorie  Markt & Kommunikation

Martin Schumacher

Die aktuelle mediale Berichterstattung zur österreichischen Tourismusentwicklung 2009 erweckt den Anschein, die globale Wirtschaftskrise würde die heimischen Betriebe keineswegs betreffen. Falls doch, dann könnten diese aufgrund der Nähe zu den wichtigsten Kernmärkten sogar gestärkt und mit neuen Wettbewerbsvorteilen hervorgehen.

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Tourismuswirtschaft auf der Investitionsbremse

Datum  19.02.2009, 23:02  Autor  Franz Hartl Kategorie  Destinationen

Franz Hartl

Während die Finanzkrise national und international weiter um sich greift und die Wirtschaftsnachrichten mit fallenden Kursen, freigesetzten Arbeitskräften, Kurzarbeit und Auftragsrückgängen gefüllt sind, kann die Tourismuswirtschaft – zumindest soweit es die Ferienhotellerie anlangt – mit vollen Häusern und gut frequentierten Pisten punkten. Wenn es Klagen gibt, dann eher über sehr kurzfristige Buchungen – aber zu guter Letzt kommen die Gäste und dank der überaus guten Schneelage gibt es weitgehend zufriedene Gesichter.

 

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Gibt es eine Kreditklemme?

Datum  07.02.2009, 19:02  Autor  Franz Hartl Kategorie  Politik

Franz Hartl

Es gibt kaum einen Aspekt der derzeit herrschenden Finanzkrise, der so leidenschaftlich und so widersprüchlich diskutiert wird wie die Frage der Kreditklemme. Glaubt man den Beteuerungen der Bankmanager, dann ist auf dem Finanzmärkten alles eitel Wonne: Kredite sind für jedermann zu erträglichen Kosten zu haben, auf dem Interbankenmarkt herrscht wieder reger Handel und das Vertrauen in die einzelnen Institute ist so ungetrübt wie eh und je.

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