Aktuelle Beiträge

Cook the mountain

Datum  29.07.2014, 11:07  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines

Manfred Kohl

Ein schönes Sommerthema.
In Südtirol traf ich Norbert Niederkofler – ein Sternekoch und Küchenphilosoph. Wie viele schon wissen, lautet sein neues Credo “Cook The Mountain”. Sinngemäß hat er gemeint, die Sterneköche kochen überall das Gleiche, ob in Shanghai, Buenos Aires oder in Europa. Das kann es doch nicht sein, dachte er sich und stellte seine Küchenlinie auf Produkte um, die aus den Bergen stammen. er kombiniert damit Reduktion und Regionalität, wobei er Regionalität alpenweit sieht. Interessant, oder? Vielleicht lernen wir aus der Geschichte uns – wieder einmal – auf das Wesentliche zu konzentrieren, auf die echten Potenziale des Betriebes und der Region, auf die Kernkompetenzen, anstatt jedem Modetrend nachzulaufen. Und mit den eigenen Stärken ein innovatives Produkt entwickeln!
Wer mehr über Niederkofler lesen will: Im neuen Rolling Pin ist eine lesenswerte Story über ihn. Und auch ein Hinweis auf sein Videointerview: www.bit.ly/niederkoflervideo

TouristikerInnen? TouristikerInnen!

Datum  25.07.2014, 13:07  Autor   Redaktion  Kategorie  Allgemeines, Politik

Jedes Sommerloch braucht seine Mediendiskussion, wir haben die unsere heuer rund um Bundeshymne und Binnen-I. Unter den Vielen, die sich dazu mehr oder weniger kompetent zu Wort melden, finden sich so gut wie keine TouristikerInnen. Kein Wunder, die sind jetzt auch – egal ob männlich oder weiblich – mit ihren Gästen beschäftigt. Dabei finden sich gerade in der Tourismusbranche jede Menge starker Frauen. In nahezu allen Bereichen und Positionen. Daher unser Beitrag zum Sommerloch: Ein Hoch auf die TouristikerInnen!

Zahlenspiele – das Hotel der Zukunft

Datum  22.07.2014, 19:07  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Allgemeines, Innovationen, Unternehmen

Franz Hartl

Vor kurzem hat Kohl & Partner aktualisierte Hotelbenchmarks bereitgestellt. Dabei wurde festgestellt, dass bei einem 4-Sterne-Hotel mit Profilierung zurzeit mit reinen Errichtungskosten ohne Grund und Boden von ca. EUR 200.000 pro Zimmer zu rechnen ist. Eine scheinbar in Vergessenheit geratene Regel postuliert eine Room-Rate von einem Tausendstel der Errichtungskosten eines Zimmers,  um eine vernünftige Kapitalrentabilität zu erhalten. weiterlesen

Wir sind Weltmeister-Nachbar!

Datum  13.07.2014, 23:07  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Die FIFA Fußball WM 2014 ist schon Geschichte. Gratulation an die deutsche Weltmeister-Mannschaft! Nach Public Viewing folgen nun Public Jubeling und Public Feiering. Gerne auch bei uns in Österreich… ;-)

Festspiele als Tourismusmotor

Datum  10.07.2014, 15:07  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Nicht nur im Burgenland, aber auch hier sind Festspiele ein touristischer Motor. So hat der Konkurs der Opernfestspiele in St. Margarethen zwei Wochen vor der Premiere für ziemlichen Wirbel gesorgt. Trotzdem fand gestern eine vielumjubelte Premiere der heuer am Programm stehenden Verdi Oper Aida statt. Eine 20% Quote bei den Gläubigern, eine Auffangesellschaft der Stiftung Esterhaszy und (erstmals) Geld vom Land sollen den Betrieb sichern. Im nahegelegenen Mörbisch am See eröffnen die Seefestspiele heute mit Anatevka das zweite Jahr unter der Intendanz von Kammersängerin Dagmar Schellenberger. Im Vorjahr fanden 119.700 Besucher nach Mörbisch und 117.000 nach St. Margharethen, wo es auch schon einmal 160.000 Besucher waren. Für den Burgenland Tourismus und seinen Direktor Mario Baier sind das jedenfalls und selbstverständlich Fixpunkte, um die Besucher auf neue Angebote aufmerksam zu machen.

OGH schiebt Airbnb und Co. einen Riegel vor!

Datum  08.07.2014, 14:07  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines, Markt & Kommunikation

Ribing Rainer

Der heutige “Standard” berichtet: “Der Oberste Gerichtshof hat in einer aktuellen Entscheidung (5 Ob 59/14 h) ausgesprochen, dass bereits die Nutzung eines einzigen Wohnungseigentumsobjekts eines Wohnhauses als Ferienappartement für Touristen als Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen anderer Wohnungseigentümer und damit als genehmigungsbedürftige Widmungsänderung der Wohnung qualifiziert werden kann. Bisher hatte der OGH dies nur in Bezug auf die Vermietung von mehr als einem Drittel aller Wohnungen in einem Wohnhaus entschieden. Damit steht fest, dass die laufende kurzfristige Vermietung auch nur einer Wohnung, etwa über Airbnb oder eine der anderen derzeit boomenden Internetplattformen für Kurzzeit-Vermietungen von Privatquartieren, nicht ohne Zustimmung aller anderen Eigentümer eines Wohnhauses möglich ist. weiterlesen

Couchsurfing: Freund oder Feind für den Tourismusverband? Was tun?

Datum  07.07.2014, 16:07  Autor   Michael Mrazek  Kategorie  Allgemeines

Michael Mrazek

Als ich nach einem meiner E-Marketing Lehraufträge von einem Studenten auf Couchsurfing aufmerksam gemacht wurde, wusste ich noch nicht, welches Potenzial hinter dieser Form des Reisens steckt. Der aus Amerika daher geschwappte Trend “sei Zukunft und müsse genutzt werden”. Peter Unsinn studiert Entrepreneurhsip und Tourismus am MCI in Innsbruck. Für seine Masterarbeit beschäftigte er sich damit, wie ein TVB auf Couchsurfing reagieren kann und soll. Es geht um Profit, Möglichkeiten der Zusammenarbeit und mögliche Potenziale, aus denen geschöpft werden soll. Nach dem äußerst spannenden Expertengespräch zwischen dem Master-Studenten Peter Unsinn, dem Online-Marketer Lukas Wagner und mir wusste ich mehr.

WAS IST COUCHSURFING?
Couchsurfing ist keine gewöhnliche Online-Community, oder ein soziales Netzwerk, sondern ein Lebensstil. Weltweit gibt es über 5,5 Millionen Couchsurfer in über 207 Nationen der Welt (Quelle: Couchsurfing.org). Das durchschnittliche Alter eines Couchsurfers liegt bei 28 Jahren. Grundsätzlich lässt sich Couchsurfing zwar auf „Gratis Übernachtung im Urlaub bei Einheimischen“ reduzieren, doch dadurch, dass Couchsurfing seit 2003 bereits besteht und innert dieser elf Jahre eine so breite Masse an Menschen erreichen konnte, wird es garantiert Zeit, dass auch die Tourismusverbände darauf reagieren.

 

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Niedrige Kreditzinsen, Vergabe der Banken bleibt restriktiv

Datum  07.07.2014, 15:07  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

Das vom Kreditsektor an Unternehmen vergebene Kreditvolumen nimmt nur sehr bescheiden wieder zu. Grund dafür ist, dass Klein- und mittelständische Unternehmen (KMUs) oft kein Geld von den Banken bekommen. Dies teilte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) anlässlich der Veröffentlichung ihres 12. Kreditberichts am Donnerstag mit.

Nach Wirtschaftssektoren betrachtet, zeigte sich in den letzten sechs Monaten in den Sektoren Bau, Verkehr, Wohnungswesen, Beherbergung und Energieversorgung ein Zuwachs der Kreditvergabe, während im Handel und in der Sachgütererzeugung die Kreditvergabe rückläufig war. Das niedrige Zinsniveau allein als Konjunkturbooster hat offenbar an Wirkung eingebüßt bzw. wurde es durch eine neue Vergabepraxis der Banken – ausgelöst durch neue regulatorische Vorgaben – konterkariert. weiterlesen

Sicherheit oder Schikane?

Datum  04.07.2014, 04:07  Autor   Redaktion  Kategorie  Markt & Kommunikation, Politik

Verschärfte Sicherheitskontrollen auf Flughäfen und Bahnhöfen. Videoüberwachung, nicht nur in U-Bahnen sondern auch auf öffentlichen Plätzen, wie beispielsweise in Graz. Fröhliches Datensammeln und -verknüpfen über Mobiltelefone, Kreditkarten, GPS etc. – der “gläserne Gast” ist längst Realität. Doch wohin führt das im Urlaubsland Österreich? Sicherheit oder Schikane – oder von beidem etwas? Was sagen Sie als Touristiker dazu? Und wie stehen Sie selbst – als Reisende – zur totalen Überwachung?

Multikulti ist nicht immer lustig

Datum  03.07.2014, 11:07  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines, Destinationen, Markt & Kommunikation

Manfred Kohl

Wie sehr muß sich ein Gast (natürlich auch wir selbst, wenn wir verreisen) an die Kultur des Gastgeberlandes anpassen? Wie sehr müssen sich die Gastgeber an die Kultur der Gäste anpassen? Diese Fragen werden im Zusammenhang mit der vielerseits geforderten “Internationalisierung” brennend, wie das Beispiel Zell am See / Kaprun mit der Broschüre “Where cultures meet” (in Englisch und Arabisch) nur zu deutlich zeigt. An sich Informationen zu Verhaltensempfehlungen, die jeder von uns aus aus Reiseführern kennt. Aber der Unterschied ist “push or pull”, denn offensichtlich ist es der “Zeigefinger”, der die bitteren Reaktionen ausgelöst hat.

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