Aktuelle Beiträge

Schwachstellen in lokalen Tourismus-Info-Büros

Datum  30.09.2014, 11:09  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines, Destinationen, Markt & Kommunikation

Manfred Kohl

Die Marketingmaschinen der ÖW, LTO’s und regionalen TO’s laufen auf vollen Touren aber in den lokalen Informationsstellen hakt es, wenn Gäste anfragen. Diesen Eindruck gewinnt man aus Mystery-Anfragetests, die nicht nur von Kohl & Partner sondern auch von LTO’s gemacht werden. Zu oft bringt man die Marketing-PS nicht auf den Boden: Verspätete Antworten, zu wenig Detailwissen bzw. –informationen über den Ort, nüchterner Business-Stil statt Gastgebersprache, fehlende Unterlagen, ungeschulte Telefonkräfte und so weiter. Ja, offensichtlich fehlt es vielerorts an Schulungen. Was könnte „man“ tun? weiterlesen

Creative City Urban Space

Datum  29.09.2014, 13:09  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines, Politik

Ribing Rainer

Live von der Wirtschaftsuniversität Wien: Ein höchstkarätiges Podium diskutiert unter Moderation von Martina Zöbl über Kunst, Kultur, Kreativität und Tourismus im urbanen Bereich. Darunter: Norbert Kettner (Wien Tourismus), Nicolaus Schafhausen (Kunsthalle Wien), Hansjürgen Schmölzer (Kunst- und Kulturmarketing), Petra Stolba (ÖW) , Christoph Thun-Hohenstein (MAK), Michael Duscher (Museumsquartier), uvm. Veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Service Marketing und Tourismus an der WU Wien unter Leitung von Prof. Thomas Reutterer und dem BMWFW. Hervorragend! Mehr Infos in Kürze auf der Website der ÖGAF.

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Überlebensstrategie im Netz: Prüfen Sie Ihre Links!

Datum  26.09.2014, 15:09  Autor   Michael Mrazek  Kategorie  Allgemeines, Innovationen, Markt & Kommunikation

Michael Mrazek

Früher war alles besser? Nicht so bei Google!

Haben Sie einen Überblick, über die Linkstrukturen auf Ihre Webseite? Wenn nicht, dann sollten Sie sich dringend einen verschaffen. Denn falsche Links können Ihnen und Ihrer Seite jetzt schaden.

Wer nicht aus den Suchergebnissen fliegen will, hält sich besser an die aktuellen Google-Regeln in Sachen Links. Lassen Sie Ihre Verlinkungen auf Sinnhaftigkeit und Legalität überprüfen, um auf der „sicheren Seite“ zu sein. weiterlesen

Wintersport in Österreich

Datum  26.09.2014, 08:09  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines

Manfred Kohl

Für alle, die es im Außenwirtschaftsmagazin nicht gelesen haben: Rechtzeitig vor der Wintersaison eine gute Zusammenfassung von Zahlen, Daten und Fakten zum Wintersport in Österreich.

. 6.000.000.000 Euro geben Wintersporttouristen in Österreich aus
. 122,37 Euro geben Gäste im Schnitt pro Übernachtung aus
. 0 Prozent (!) der heimischen Skifahrer können sich einen Skiurlaub in Deutschland vorstellen
. 42 Prozent der heimischen Winterurlauber nennen “Schneesicherheit” als Entscheidungskriterium
. 40 Prozent der heimischen Wintertouristen freuen sich aufs “Aprés-Ski”
. 7.000.000.000 Euro beträgt die gesamte heimische Wertschöpfung im Wintersportumfeld
. 64,62 Euro geben Tagesgäste im Schnitt pro Tag aus. 59 % davon für Skikarten
. 11,6 Milliarden Euro betrugen die Tourismusgesamtumsätze in der vergangenen Wintersaison. Der Sommer liegt knapp dahinter, holt aber auf.
. 72 Prozent der heimischen Winterurlauber fahren Ski. Nur 5 Prozent gehen auf Kur.
. 93 Prozent der österreichischen Wintersportler üben ihren Sport ausschließlich in Österreich aus
. 56 Prozent der heimischen Winterurlauber nennen “Attraktivität des Skigebietes” als Entscheidungskriterium
. 17 Millionen Nächtigungen machen den Februar zur Nummer eins der Wintermonate. Stärker ist nur der August.
. 16,5 Millionen Tagesskiausflüge unternehmen die Österreicher pro Jahr.
. 9 Jahre Beträgt das Durchschnittsalter der Ski-Anfänger in Österreich. Die Snowboarder beginnen im Schnitt erst mit 14
. 80 Prozent beträgt der Exportanteil der heimischen Skiindustrie
. 50-70 Prozent der in Österreich verkauften Ski gehen in den Verleih
. 550.000 Österreicher können sich vorstellen, mit dem Skifahren (wieder) anzufangen
. 2.942 Seilbahnanlagen sind in Österreich registriert
. 55 Prozent der Österreicher bezeichnen sich selbst als Skifahrer
. 50 Prozent der weltweit verkauften Ski stammen aus Österreich
. 346.000 Paar Ski wurden im Vorjahr in Österreich verkauft. Tendenz leicht rückläufig
. 200.000 Österreicher sind Tourengeher
. Nur 14 Prozent der Österreicher sind noch nie Ski gefahren
. 71 Prozent der Snowboarder sind Männer.

Näher Inforamtionen bei Eva Vrzak, eva.vrzak@wko.at

Sonntagsöffnung in Wien

Datum  22.09.2014, 07:09  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Jetzt ist es soweit: Die Diskussion um die Sonntagsöffnung im Wiener Handel geht in eine Art “Endspurt”, nachdem Wien-Tourismus die Diskussion kürzlich wieder angefeuert hat. Diverse Abstimmungen und Befragungen sollen Grundlage für eine Entscheidung sein. So sollen u.a. in einer Urabstimmung im November die Mitglieder der Wirtschaftskammer ihr Votum abgeben. Auch die Gewerkschaft wird wohl ihre Umfragen durchführen. Wie immer diese Abstimmungen über generelle bzw. touristische Sonntagsöffnungen für den Handel ausgehen werden: Das letzte Wort hat Bürgermeister Michael Häupl, in dessen Händen die Verordnungskompetenz für Tourismuszonen liegt.

Ist die Lage im Tourismus wirklich so schlimm?

Datum  16.09.2014, 15:09  Autor   Renate Danler  Kategorie  Allgemeines, Markt & Kommunikation, Unternehmen

Renate Danler

Eine neue OECD-Studie stellt Österreichs Arbeitsplätzen ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Und darin soll in hohem Ausmaß der Tourismus schuld sein!? Miserabel schneidet in der Studie Österreich in puncto Arbeitsanforderungen (Arbeitszeiten, Druck, psychische und physische Belastungen) ab. Im Durchschnitt dieser Faktoren landet Österreich nur auf Platz 27 von 32 Ländern. Der Leiter der OECD-Abteilung für Soziales und Beschäftigung wie auch Koautor der Studie hat gleich Erklärungen parat: Die relativ hohe Bedeutung des Tourismus für die heimische Wirtschaft und “dort sind die Arbeitsbedingungen natürlich fürchterlich”. weiterlesen

Im Zinsparadies

Datum  15.09.2014, 19:09  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

In der vergangenen Woche wurde der Leitzins erneut gesenkt und mit einem aktuellen 3-Monats-Euribor von deutlich unter einem Prozent sind Kreditnehmer trotz der notwendigen Aufschläge über weite Strecken mit einem Zinssatz verwöhnt, der in der Vergangenheit nicht einmal als Förderzinsatz denkbar war.

Dementsprechend sind Anleger zunehmend deprimiert, weil sie nach Abzug von Kapitalertragsteuer und Inflation mit den auf sichere Anlagen gebotenen Zinsen sowohl beim Sparbuch als auch bei Anleihen längst ins Minus gerutscht sind.

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Corporate Publishing

Datum  15.09.2014, 11:09  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines

Manfred Kohl

Unsere MarketingberaterInnen machen mich auf folgende interessante Nachricht auf www.marketingfish.de aufmerksam: 5,8 Milliarden Euro geben Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum inzwischen pro Jahr für Corporate Publishing aus. Tendenz: steigend.

Unternehmen erzählen Geschichten, produzieren und publizieren redaktionelle Inhalte. Corporate Publishing (CP) nennt sich das und dafür wird heute deutlich mehr Geld ausgegeben als noch 2012. weiterlesen

Architektur und Tourismus

Datum  08.09.2014, 16:09  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Destinationen, Unternehmen

Franz Hartl

Die Stadt Innsbruck hat einen Architektenwettbewerb für die Neugestaltung der Umbrückler Alm durchgeführt. Das hat zu erheblichen Diskussionen über die Notwendigkeit des Eingreifens der Öffentlichkeit in Bereiche geführt, die grundsätzlich dem privaten Wirtschaften vorbehalten sein sollten.

Aber unabhängig von dieser Diskussion stellt sich die Frage, was gute Architektur  in einer Branche leisten kann, die so sehr immobilienlastig ist.  Vordergründig sind es folgende Aspekte, wo die Qualität der Planung eine maßgebliche Rolle spielen kann:

  • Attraktivität: Gefälliges Äußeres und Wohlfühlfaktor im Inneren können die Gästezufriedenheit erheblich verbessern. Ungewöhnliche und gute Architektur kann so sogar eine eigenständige Profilierung darstellen.
  • Rentabilität der Investition: Kubatur- und flächeneffizentes Bauen kann die Investitionskosten erheblich senken helfen ohne Abstriche in den Nutzungsqualität zu verursachen.
  • Nachhaltigkeit der Nutzung: Ein langfristiges Planungskonzept kann Umbaukosten senken  helfen und auch die laufenden Kosten der Nutzung reduzieren.

Aus der Diskussion zwischen engagiertem Investor und erfahrenem Planer können hervorragende Lösungen entstehen, die im besten Fall sogar eine gesamte Destination aufwerten. Architektenwettbewerbe und auffällig gute Lösungen sind aber noch immer eher die Ausnahme als die Regel. Wie lange können und wollen wir uns das leisten?

Weitere Überlegungen dazu:

http://blog.oeht.at/2014/07/20/das-hotel-der-zukunft-zahlenspiele/

http://blog.oeht.at/2013/03/03/zwischen-luxus-und-low-budget/

http://blog.oeht.at/2014/03/10/hotel-als-renditeobjekt-entdeckt/

Das Thema Rauchverbot aus philosophischer Sicht..

Datum  04.09.2014, 09:09  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Aus dem offenen Brief von Univ.-Prof. Dr. Pfaller an die neue Gesundheitsministerin:

“…Die Menschen gegeneinander und gegen das kleine Glück des jeweils Anderen aufzuhetzen, wie es derzeit in der völlig überstrapazierten Frage des Rauchens geschieht, trägt bei zu einer gewaltigen Entsolidarisierung der Gesellschaft. Nicht zu Unrecht freilich haben viele Menschen – insbesondere seit der Finanzkrise – das Gefühl, dass ihnen etwas weggenommen wird. Aber diese Beraubung kommt doch von ganz woanders her – bezeichnenderweise übrigens, wie Sie wissen, vornehmlich aus Weltgegenden, in denen meist nicht mehr geraucht werden darf.
Wir fordern Sie, sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin, darum auf: Tragen Sie nicht bei zur Entsolidarisierung der Gesellschaft und zur Ablenkung des berechtigten Zorns der Menschen auf Leute, die nicht schuld sind an den aktuellen Fehlentwicklungen….
Die permanente Erzeugung von Furcht durch eine derartige politische Stoßrichtung verursacht schließlich auch irreparablen Schaden am gesellschaftlichen Klima. Sie produziert furchtsame, feige, gehorsame, traurige und neidische Menschen, die das Glück des Anderen immer nur als Bedrohung erleben können und für autoritäre Politik anfällig sind…”