Aktuelle Beiträge

Ist die Lage im Tourismus wirklich so schlimm?

Datum  16.09.2014, 15:09  Autor   Renate Danler  Kategorie  Allgemeines, Markt & Kommunikation, Unternehmen

Renate Danler

Eine neue OECD-Studie stellt Österreichs Arbeitsplätzen ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Und darin soll in hohem Ausmaß der Tourismus schuld sein!? Miserabel schneidet in der Studie Österreich in puncto Arbeitsanforderungen (Arbeitszeiten, Druck, psychische und physische Belastungen) ab. Im Durchschnitt dieser Faktoren landet Österreich nur auf Platz 27 von 32 Ländern. Der Leiter der OECD-Abteilung für Soziales und Beschäftigung wie auch Koautor der Studie hat gleich Erklärungen parat: Die relativ hohe Bedeutung des Tourismus für die heimische Wirtschaft und “dort sind die Arbeitsbedingungen natürlich fürchterlich”. weiterlesen

Im Zinsparadies

Datum  15.09.2014, 19:09  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

In der vergangenen Woche wurde der Leitzins erneut gesenkt und mit einem aktuellen 3-Monats-Euribor von deutlich unter einem Prozent sind Kreditnehmer trotz der notwendigen Aufschläge über weite Strecken mit einem Zinssatz verwöhnt, der in der Vergangenheit nicht einmal als Förderzinsatz denkbar war.

Dementsprechend sind Anleger zunehmend deprimiert, weil sie nach Abzug von Kapitalertragsteuer und Inflation mit den auf sichere Anlagen gebotenen Zinsen sowohl beim Sparbuch als auch bei Anleihen längst ins Minus gerutscht sind.

weiterlesen

Corporate Publishing

Datum  15.09.2014, 11:09  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines

Manfred Kohl

Unsere MarketingberaterInnen machen mich auf folgende interessante Nachricht auf www.marketingfish.de aufmerksam: 5,8 Milliarden Euro geben Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum inzwischen pro Jahr für Corporate Publishing aus. Tendenz: steigend.

Unternehmen erzählen Geschichten, produzieren und publizieren redaktionelle Inhalte. Corporate Publishing (CP) nennt sich das und dafür wird heute deutlich mehr Geld ausgegeben als noch 2012. weiterlesen

Architektur und Tourismus

Datum  08.09.2014, 16:09  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Destinationen, Unternehmen

Franz Hartl

Die Stadt Innsbruck hat einen Architektenwettbewerb für die Neugestaltung der Umbrückler Alm durchgeführt. Das hat zu erheblichen Diskussionen über die Notwendigkeit des Eingreifens der Öffentlichkeit in Bereiche geführt, die grundsätzlich dem privaten Wirtschaften vorbehalten sein sollten.

Aber unabhängig von dieser Diskussion stellt sich die Frage, was gute Architektur  in einer Branche leisten kann, die so sehr immobilienlastig ist.  Vordergründig sind es folgende Aspekte, wo die Qualität der Planung eine maßgebliche Rolle spielen kann:

  • Attraktivität: Gefälliges Äußeres und Wohlfühlfaktor im Inneren können die Gästezufriedenheit erheblich verbessern. Ungewöhnliche und gute Architektur kann so sogar eine eigenständige Profilierung darstellen.
  • Rentabilität der Investition: Kubatur- und flächeneffizentes Bauen kann die Investitionskosten erheblich senken helfen ohne Abstriche in den Nutzungsqualität zu verursachen.
  • Nachhaltigkeit der Nutzung: Ein langfristiges Planungskonzept kann Umbaukosten senken  helfen und auch die laufenden Kosten der Nutzung reduzieren.

Aus der Diskussion zwischen engagiertem Investor und erfahrenem Planer können hervorragende Lösungen entstehen, die im besten Fall sogar eine gesamte Destination aufwerten. Architektenwettbewerbe und auffällig gute Lösungen sind aber noch immer eher die Ausnahme als die Regel. Wie lange können und wollen wir uns das leisten?

Weitere Überlegungen dazu:

http://blog.oeht.at/2014/07/20/das-hotel-der-zukunft-zahlenspiele/

http://blog.oeht.at/2013/03/03/zwischen-luxus-und-low-budget/

http://blog.oeht.at/2014/03/10/hotel-als-renditeobjekt-entdeckt/

Das Thema Rauchverbot aus philosophischer Sicht..

Datum  04.09.2014, 09:09  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Aus dem offenen Brief von Univ.-Prof. Dr. Pfaller an die neue Gesundheitsministerin:

“…Die Menschen gegeneinander und gegen das kleine Glück des jeweils Anderen aufzuhetzen, wie es derzeit in der völlig überstrapazierten Frage des Rauchens geschieht, trägt bei zu einer gewaltigen Entsolidarisierung der Gesellschaft. Nicht zu Unrecht freilich haben viele Menschen – insbesondere seit der Finanzkrise – das Gefühl, dass ihnen etwas weggenommen wird. Aber diese Beraubung kommt doch von ganz woanders her – bezeichnenderweise übrigens, wie Sie wissen, vornehmlich aus Weltgegenden, in denen meist nicht mehr geraucht werden darf.
Wir fordern Sie, sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin, darum auf: Tragen Sie nicht bei zur Entsolidarisierung der Gesellschaft und zur Ablenkung des berechtigten Zorns der Menschen auf Leute, die nicht schuld sind an den aktuellen Fehlentwicklungen….
Die permanente Erzeugung von Furcht durch eine derartige politische Stoßrichtung verursacht schließlich auch irreparablen Schaden am gesellschaftlichen Klima. Sie produziert furchtsame, feige, gehorsame, traurige und neidische Menschen, die das Glück des Anderen immer nur als Bedrohung erleben können und für autoritäre Politik anfällig sind…”

Owiglaad…

Datum  01.09.2014, 07:09  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Kein Sommer und der Dauerregen gibt jetzt auch unseren Weinbauern “den Rest”. :-(

Die Marke Österreich

Datum  28.08.2014, 17:08  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Allgemeines, Politik

Franz Hartl

Die Alpbacher Tourismusgespräche hatten die Marke Österreich zum Inhalt, wobei kontroversielle Standpunkte zutage traten. Unbestritten ist, dass ein positives Image für Österreich sowohl dem Tourismus als auch den anderen Wirtschafts­zweigen nützt. Firmen wie Skidata, Doppelmayer oder Handel-Speck aber auch die Landwirt­schaft und auf Tourismus ausgerichtete Beratungsunternehmen profitieren enorm von dem zweifellos positiven Image des heimischen Tourismus im Ausland.

Die Meinung ob wir eine neue Agentur brauchen, um das Image Österreichs auch außerhalb des Tourismus aufzupolieren waren nicht eindeutig. Einerseits macht die ÖW ja trotz des knappen Budgets die Sache gut und eine weitere Einrichtung schafft nur eine Doppelstruktur. Da scheint es jedenfalls effizienter das Budget der ÖW aufzubessern und den Tourismus als Trägerrakete für die Imagepolitur Österreichs zu verwenden. Umso mehr als die Wortfolge Österreich Werbung ohnedies mehr bedeutet als nur Werbung für den Tourismus. Warum sollte daher nicht die Werbung für Österreich gleich dort angesiedelt werden, wo die Profis sind und die Aufgabe für die ÖW weiter als bisher fassen.

Aber bei aller Diskussion um die Frage von Nationbranding und Imagepolitur. Es kommt immer auch auf den Inhalt an, den es zu verkaufen gilt. Das Produkt Österreich sei es im Tourismus oder in anderen Wirtschaftszweigen muss Qualität haben, sonst nützt auch eine noch so schöne Verpackung wenig.

Der Stattpreis

Datum  24.08.2014, 18:08  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines, Markt & Kommunikation

Ribing Rainer

Kennen Sie ihn auch schon so gut wie ich? Er verfolgt uns in Flugblättern, Katalogen oder in x Möbelhäusern. Früher noch ein klarer Hinweis auf ein Sonderangebot oder ein “Schnäppchen”, so ist er heute in manchen Bereichen zum Standard geworden. Kürzlich flatterte mir ein Katalog einer Firma ins Haus, die Leitern, Zäune, etc verkauft. Und jetzt das: Der Ganze Katalog ist voll davon ohne Ausnahme. Das ganze Sortiment ein “Schnäppchen”. Alle Preise rot und minus 20 Prozent und mehr…

weiterlesen

Des einen Freud . . .

Datum  21.08.2014, 17:08  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

Die Presse berichtete vor kurzem, dass sich die Republik seit Beginn der Finanzkrise an die fünf Milliarden Euro erspart hätte. Was für Sparer und Anleihenbesitzer ein Fluch ist, kommt den Schuldnern sehr entgegen. Die Republik zählt nun einmal zu den großen Schuldnern und kann durch negative Realzinsen die Last leichter schultern.

Zu den Profiteuren gehören zweifellos auch Branchen, die ihre Finanzierung zwangsläufig auf Fremdkapital aufbauen. Das trifft auf weite Strecken natürlich für die Tourismuswirtschaft zu.

weiterlesen

Tagestourismus soll Wertschöpfung dalassen…

Datum  19.08.2014, 06:08  Autor   Ulrike Reisner  Kategorie  Destinationen, Markt & Kommunikation, Politik

Ulrike Reisner

…diesen schönen Satz kann man aktuell in einem Beitrag über eine Bürgerinitiative gegen Tourismus in Hallstatt nachlesen: Da wehrt man sich gegen den Ansturm von Reisebussen, die darin transportierten Tagesgäste würden ihre Wurstsemmel selber mitbringen und nur das Papier dalassen. weiterlesen