Aktuelle Beiträge

Online-Handel für die Region

Datum  15.04.2015, 15:04  Autor   Peter Haimayer  Kategorie  Allgemeines, Destinationen, Unternehmen

Peter Haimayer

Landauf, landab sind Diskussionen über die Problematik der Ortskerne im Gang: aufgelassene Gasthöfe, leerstehende Geschäfte, nicht mehr genutzte Wohnhäuser etc. Die touristischen Hochburgen sind davon nicht betroffen, man muss aber von dort aus keine langen Wege zurücklegen, um den ersten Beispielen solcher Entwicklungen zu begegnen.

Ausdünnen der Betriebe
Mit dem Ausdünnen der Betriebe, speziell des Handels, sind vielfältige Konsequenzen verbunden, die sich im Schneeballsystem ausweiten und die unterschiedlichsten Bereiche in Mitleidenschaft ziehen, bis hin zum Verlust wichtiger infrastruktureller Einrichtungen. Wenn in der Folge Orte nicht mehr lebenswert sind, so ist damit auch eine Gefahr für den Tourismus verbunden, nicht nur in den unmittelbar betroffenen Orten selbst, sondern auch für die touristischen Zentren in der näheren und weiteren Umgebung. Denn auch diese benötigen ein intaktes regionales Umfeld, um langfristig erfolgreich sein zu können. weiterlesen

Regionalbanken schützen!

Datum  09.04.2015, 13:04  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines

Manfred Kohl

Die Tourismuswirtschaft ist ein leidtragendes Beispiel der regulatorischen Bestimmungen für Banken. Das normale Kreditgeschäft wird überreglementiert und die wahren Risiken (Investmentbanken) werden nicht unter Kontrolle gebracht.  Die Banken sollten mehr Mut zeigen. Aber wie soll das funktionieren, wenn die Risikomanager in den zentral geführten Instituten den Kunden nicht kennen und die Vorstände sich nicht trauen, gegen die Risikomanager aufzustehen? Je größer die Bank, desto kritischer wird’s für den Tourismus, weil die Nähe zum Kunden fehlt und man touristische Projekte nicht vom Schreibtisch aus entscheiden kann. Je größer die Bank, desto mehr geht es nach System. Je kleiner, desto mehr steht der Unternehmer und Mensch im Mittelpunkt. Hotels brauchen Regionalbanken.

Ronald Barazon hat in seinem “Der Volkswirt” (Ausgabe 1/2015) dazu zwei sehr lesenswerte Beiträge geschrieben: “Der Staat sollte die Regionalbanken schützen statt sie zu bekämpfen” und “Die Bank von morgen ist eine regionale Investitionsbörse”. www.ronald-barazon.com/volkswirt.php

Flächeneffizienz im Hotel

Datum  09.04.2015, 13:04  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines

Manfred Kohl

Ich habe schon einmal das Thema Flächeneffizienz im Hotel erwähnt. Jetzt liegt eine Untersuchung von Kohl & Partner vor, die zu denken geben muss:
Der Umsatz pro m² im Standard-Doppelzimmer (ca. 32 m²) ist um ein Drittel (!) höher als in größeren Suiten. Viel mehr ist dazu nicht zu sagen.

15 “Krankheiten” der Führungskräfte

Datum  09.04.2015, 13:04  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines

Manfred Kohl

Die 15 Krankheiten – Papst Franziskus_KOHL und PARTNER Januar 2015

Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsansprache von 15 Krankheiten der Kurie gesprochen. Schon erstaunlich, oder? Denn immerhin umfasst die Kurie die Leitungsorgane des Heiligen Stuhls.

Nun hat uns der Papst angeregt, auch einen Beitrag zur Seele eines Betriebes – am Beispiel eines Hotels – zu schreiben. Und wir haben uns  seiner Worte bedient…

“Hotel” steht hier wohl für jeden Betrieb und jede Organisation. Und natürlich auch für mich. Einfach zum Nachdenken.

Karrieren in der Tourismuswirtschaft – ja, spannend!

Datum  08.04.2015, 08:04  Autor   Martina Plonner  Kategorie  Unternehmen

Martina Plonner

Der Tourismus als Branche bietet eine Vielzahl an beruflichen Perspektiven – wer sich dessen bewusst ist, kann seine Karriere gemäß den individuellen Stärken und Kenntnissen zielgerichtet entwickeln.

Eine Position in der Hoteldirektion mag ein erstrebenswertes Ziel für viele Lehrlinge, Studenten, Berufseinsteiger* oder auch Berufserfahrene sein. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass die Branche eine Vielzahl an anderen reizvollen und herausfordernden Perspektiven sowohl im Bereich von Führungs- als auch von spezialisierten Fachpositionen bietet.

Eine Welt voller Möglichkeiten

Am Anfang steht immer die Selbstreflexion: Wo will ich hin? Wo liegen meine Stärken? Passen diese auch zu meinem Berufsziel? Welche Kenntnisse muss ich mir zur Erreichung meiner Ziele noch aneignen? Nur wer sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst ist, kann seine Karriereziele richtig setzen und verfolgen. Von zahlenaffin bis verkaufsstark, von kreativ bis sportlich, von kommunikativer Kompetenz bis Organisationsstärke reichen die Anforderungsprofile der Tourismusjobs.

Der Tourismus als „Querschnittsmaterie“ bietet damit eine breite Palette an Arbeitsfeldern für unterschiedlichste Interessen: Sales & Marketing, Controlling, Eventmanagement, Qualitätsmanagement, IT & Technik, HR Management, Fitness & Sport, Spa & Wellness, Revenue Management, F&B, Catering, Gemeinschaftsverpflegung, Einkauf, Presse etc. sind einige der möglichen Arbeitsfelder. weiterlesen

Der Tourismus und die digitale Welt

Datum  07.04.2015, 14:04  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Allgemeines, Innovationen, Unternehmen

Franz Hartl

In den letzten Jahrzehnten haben wir die permanente digitale Revolution erlebt. Sie ist aber noch lange nicht zu Ende. Aufreger wie der Umgang mit persönlichen Daten im Netz oder weltumspannende Cyberverbrechen machen uns die neue Welt aber auch unsere zunehmende Verletzlichkeit bewusst.

Der Tourismus gehört weltweit zu den Wirtschaftszweigen, der die digitalen Medien am häufigsten nutzt um seine Produkte anzubieten. Das hat letztendlich zu Homepages mit immer besseren Funktionalitäten geführt aber auch zu hohen Gebühren bei den weltweit operierenden Buchungs­plattformen und zu Werbebeiträgen bei Google & Co geführt. Die Preistransparenz wurde dabei soweit erhöht, dass es in den letzten Jahren der Hotellerie nicht gelungen ist, ihre Preise in dem Umfang anzuheben, wie es die Kostener­höhungen notwendig gemacht hätten.

Der Gast sucht seine Informationen nicht mehr nur in Zeitungen und Prospekten auch Reiseblogs helfen bei der Suche nach einem idealen nächsten Urlaub und Gäste tauschen ihre Urlaubserlebnisse und Kritik und Anerkennung in Social Media aus oder informieren sich auf den Facebook-Seiten der Hotels und sonstigen Anbieter. weiterlesen

Gute Führung – Das Potential der MitarbeiterInnen nutzen und im Hintergrund die Fäden ziehen?

Datum  31.03.2015, 09:03  Autor   Claudia Schrettl  Kategorie  Allgemeines, Markt & Kommunikation, Unternehmen

Claudia Schrettl

Gute Führungskräfte entscheiden oft über den Erfolg eines Unternehmens. Die Wirtschaft ist einem stetigen Wandel unterworfen. Da ist es besonders wichtig gute Führungskräfte zu erkennen bzw. aufzubauen und langfristig zu halten. Denn diese geben wie ein Leuchtturm die Richtung für das Unternehmen vor. Wie definiert sich gute Führung und wie wird sie zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen? Aus der klassischen Managementlehre und meiner Erfahrung als Beraterin kristallisieren sich folgende Rollen erfolgreicher Führungskräfte heraus:

1. Visionär: Trends müssen rechtzeitig erkannt werden. Nur wer schon heute ein Bild von der Welt in 10 und in 20 Jahren hat, kann erkennen, welchen Beitrag das Unternehmen dazu leisten kann.

2. Loyaler, verlässlicher Kollege: ein gutes Betriebsklima ist ein zentraler Erfolgsfaktor, denn so können gute MitarbeiterInnen für das Unternehmen gewonnen und dort gehalten werden. Dabei sollten Führungskräfte und Mitarbeitern auf einem festen Fundament stehen.

3. Vorbild: Unternehmenswerte wie partnerschaftliche Zusammenarbeit, Fairness, Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit oder Ehrlichkeit müssen gelebt werden und sollten beim Umgang von Führungskräften mit Mitarbeitern und Kunden im Fokus stehen.

weiterlesen

Sales Manager im IT-Zeitalter passé?

Datum  30.03.2015, 09:03  Autor   Renate Danler  Kategorie  Allgemeines

Renate Danler

Ist die persönliche Beziehung schon ein alter Hut?

Unlängst erzählte mir ein erfahrener Sales Manager von Wiener Stadthotels, dass ihm der Beruf keine Freude mehr mache, er sich über kurz oder lang umorientieren müsse. Er sei ein extrovertierter Mensch, dem der Umgang mit Menschen und das Verkaufen herausforderte und Spaß machte. Sein Trumpf war, ein weltweites Netzwerk zu haben. Buchungen liefen heute fast nur mehr über die Buchungsplattformen und Websites. Bewertungsplattformen tun ein Übriges. Der Revenue Reservations Manager nimmt heute eine zentrale Rolle ein. Auch bei Reiseveranstaltern gäbe es keine längerfristigen Beziehungen mehr, das Personal dort fluktuiere derart. Ausschlaggebend sei nur der Preis, nicht mehr die Qualität oder eine langjährige Geschäftsbeziehung mit zufriedenen Kunden.

Auf der anderen Seite hört man, dass es sehr schwierig sei, gute Vertriebsleute zu bekommen. Hat sich das Berufsbild maßgeblich in Richtung IT, SEO-Optimierungen, Hotelplattformen etc. verändert? Ich denke, dass in den Beziehungen zwischen B2C (Business to Consumer, also Unternehmen zu Privatpersonen, Kunden) die IT immer größere Bedeutung haben wird, während im B2B-Bereich (Business to Business, also Unternehmen zu anderen Unternehmen, Behörden) doch die persönliche Beziehung weiterhin sehr wesentlich sein wird. B2B-Anfragen und Angebote sind einfach komplexer, eben nicht so standardisierbar. Wie ist Ihre Meinung dazu, hat der klassische Hotelverkäufer ausgedient?

 

 

Zielscheibe Tourismus

Datum  24.03.2015, 14:03  Autor   Ulrike Reisner  Kategorie  Destinationen, Politik

Ulrike Reisner

Der jüngste Terroranschlag auf das Nationalmuseum in Tunis hat wieder einmal vor Augen geführt, wie verwundbar das an sich völkerverbindende Element des Tourismus ist. Anschläge auf touristische Ziele in oder am Rande von Krisengebieten bergen aus der Sicht der Attentäter mehrere Vorteile: Diese Orte sind zumeist leicht zugänglich, die Anschläge treffen (wie in Tunesien) einen der Haupterwerbszweige der regionalen Wirtschaft ins Mark, sie beschädigen das Image von Land und Regierung und garantieren nicht zuletzt internationale mediale Aufmerksamkeit. Die Demonstrationen in Tunis gegen den Terror und für mehr Freiheit und Demokratie können vor diesem Hintergrund zwar als mutiges, aber dennoch nur schwaches Signal gewertet werden. Dem Tourismus kommt in strukturschwachen Regionen eine wirtschaftliche Pionier-Rolle zu. Das war in den Alpen seinerzeit nicht anders als heute in zahlreichen Regionen Nordafrikas und des Nahen Ostens. Diese Rolle zu kräftigen und dabei auf eine Entwicklung zu setzen, die “bottom up” eine breite Einbindung der Bevölkerung gewährleistet, ist heute mehr denn je ein Gebot der Stunde. Gerade in Zeiten des internationalen Terrors.

Mit voller Energie zu weniger Energie

Datum  16.03.2015, 14:03  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Allgemeines

Franz Hartl

Die Ausgaben für Energie machen mittlerweile einen erheblichen Teil der operativen Ausgaben aus und haben in den letzten Jahren im Mittel mehr als 5 % des Umsatzes betragen. Dabei haben sie die stärkste Steigerung aller Ausgaben in den letzten zehn Jahren aufgewiesen und es ist wohl zu befürchten, dass trotz gelegentlicher Schwankungen im Öl- und Gaspreis die langfristige Tendenz weiter nach oben gehen wird.

Österreich hat sich das Ziel gesetzt, die Sanierungsrate bei bestehenden Gebäuden deutlich zu erhöhen und das Ziel der Initiative „Mustersanierung“ ist noch wesentlich ambitionierter: Der gesamte Gebäudesektor soll langfristig gänzlich frei von CO2-Emissionen werden.

Aus diesem Grund soll das Feld mit Hilfe von Vorzeigeprojekten aus der Praxis aufbereitet werden. Gesucht werden daher Hotelbetriebe, mit mehr als 10 Betten, die älter als 20 Jahre sind und die ein Vorhaben im Bereich thermisch-energetischer Gebäude­sanierung, Anwendung erneuerbarer Energie oder Steigerung der Energieeffizienz verwirklichen wollen.

Achtung: Einreichungen sind bis 23. Oktober 2015 möglich.

Mehr Informationen dazu finden sich:

https://www.youtube.com/watch?v=kse0qctqdQA oder auf der Programmwebsite: www.mustersanierung.at.