Aktuelle Beiträge

Zahlenspiele – das Hotel der Zukunft

Datum  22.07.2014, 19:07  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Allgemeines, Innovationen, Unternehmen

Franz Hartl

Vor kurzem hat Kohl & Partner aktualisierte Hotelbenchmarks bereitgestellt. Dabei wurde festgestellt, dass bei einem 4-Sterne-Hotel mit Profilierung zurzeit mit reinen Errichtungskosten ohne Grund und Boden von ca. EUR 200.000 pro Zimmer zu rechnen ist. Eine scheinbar in Vergessenheit geratene Regel postuliert eine Room-Rate von einem Tausendstel der Errichtungskosten eines Zimmers,  um eine vernünftige Kapitalrentabilität zu erhalten. weiterlesen

Wir sind Weltmeister-Nachbar!

Datum  13.07.2014, 23:07  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Die FIFA Fußball WM 2014 ist schon Geschichte. Gratulation an die deutsche Weltmeister-Mannschaft! Nach Public Viewing folgen nun Public Jubeling und Public Feiering. Gerne auch bei uns in Österreich… ;-)

Festspiele als Tourismusmotor

Datum  10.07.2014, 15:07  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Nicht nur im Burgenland, aber auch hier sind Festspiele ein touristischer Motor. So hat der Konkurs der Opernfestspiele in St. Margarethen zwei Wochen vor der Premiere für ziemlichen Wirbel gesorgt. Trotzdem fand gestern eine vielumjubelte Premiere der heuer am Programm stehenden Verdi Oper Aida statt. Eine 20% Quote bei den Gläubigern, eine Auffangesellschaft der Stiftung Esterhaszy und (erstmals) Geld vom Land sollen den Betrieb sichern. Im nahegelegenen Mörbisch am See eröffnen die Seefestspiele heute mit Anatevka das zweite Jahr unter der Intendanz von Kammersängerin Dagmar Schellenberger. Im Vorjahr fanden 119.700 Besucher nach Mörbisch und 117.000 nach St. Margharethen, wo es auch schon einmal 160.000 Besucher waren. Für den Burgenland Tourismus und seinen Direktor Mario Baier sind das jedenfalls und selbstverständlich Fixpunkte, um die Besucher auf neue Angebote aufmerksam zu machen.

OGH schiebt Airbnb und Co. einen Riegel vor!

Datum  08.07.2014, 14:07  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines, Markt & Kommunikation

Ribing Rainer

Der heutige “Standard” berichtet: “Der Oberste Gerichtshof hat in einer aktuellen Entscheidung (5 Ob 59/14 h) ausgesprochen, dass bereits die Nutzung eines einzigen Wohnungseigentumsobjekts eines Wohnhauses als Ferienappartement für Touristen als Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen anderer Wohnungseigentümer und damit als genehmigungsbedürftige Widmungsänderung der Wohnung qualifiziert werden kann. Bisher hatte der OGH dies nur in Bezug auf die Vermietung von mehr als einem Drittel aller Wohnungen in einem Wohnhaus entschieden. Damit steht fest, dass die laufende kurzfristige Vermietung auch nur einer Wohnung, etwa über Airbnb oder eine der anderen derzeit boomenden Internetplattformen für Kurzzeit-Vermietungen von Privatquartieren, nicht ohne Zustimmung aller anderen Eigentümer eines Wohnhauses möglich ist. weiterlesen

Couchsurfing: Freund oder Feind für den Tourismusverband? Was tun?

Datum  07.07.2014, 16:07  Autor   Michael Mrazek  Kategorie  Allgemeines

Michael Mrazek

Als ich nach einem meiner E-Marketing Lehraufträge von einem Studenten auf Couchsurfing aufmerksam gemacht wurde, wusste ich noch nicht, welches Potenzial hinter dieser Form des Reisens steckt. Der aus Amerika daher geschwappte Trend “sei Zukunft und müsse genutzt werden”. Peter Unsinn studiert Entrepreneurhsip und Tourismus am MCI in Innsbruck. Für seine Masterarbeit beschäftigte er sich damit, wie ein TVB auf Couchsurfing reagieren kann und soll. Es geht um Profit, Möglichkeiten der Zusammenarbeit und mögliche Potenziale, aus denen geschöpft werden soll. Nach dem äußerst spannenden Expertengespräch zwischen dem Master-Studenten Peter Unsinn, dem Online-Marketer Lukas Wagner und mir wusste ich mehr.

WAS IST COUCHSURFING?
Couchsurfing ist keine gewöhnliche Online-Community, oder ein soziales Netzwerk, sondern ein Lebensstil. Weltweit gibt es über 5,5 Millionen Couchsurfer in über 207 Nationen der Welt (Quelle: Couchsurfing.org). Das durchschnittliche Alter eines Couchsurfers liegt bei 28 Jahren. Grundsätzlich lässt sich Couchsurfing zwar auf „Gratis Übernachtung im Urlaub bei Einheimischen“ reduzieren, doch dadurch, dass Couchsurfing seit 2003 bereits besteht und innert dieser elf Jahre eine so breite Masse an Menschen erreichen konnte, wird es garantiert Zeit, dass auch die Tourismusverbände darauf reagieren.

 

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Niedrige Kreditzinsen, Vergabe der Banken bleibt restriktiv

Datum  07.07.2014, 15:07  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

Das vom Kreditsektor an Unternehmen vergebene Kreditvolumen nimmt nur sehr bescheiden wieder zu. Grund dafür ist, dass Klein- und mittelständische Unternehmen (KMUs) oft kein Geld von den Banken bekommen. Dies teilte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) anlässlich der Veröffentlichung ihres 12. Kreditberichts am Donnerstag mit.

Nach Wirtschaftssektoren betrachtet, zeigte sich in den letzten sechs Monaten in den Sektoren Bau, Verkehr, Wohnungswesen, Beherbergung und Energieversorgung ein Zuwachs der Kreditvergabe, während im Handel und in der Sachgütererzeugung die Kreditvergabe rückläufig war. Das niedrige Zinsniveau allein als Konjunkturbooster hat offenbar an Wirkung eingebüßt bzw. wurde es durch eine neue Vergabepraxis der Banken – ausgelöst durch neue regulatorische Vorgaben – konterkariert. weiterlesen

Sicherheit oder Schikane?

Datum  04.07.2014, 04:07  Autor   Redaktion  Kategorie  Markt & Kommunikation, Politik

Verschärfte Sicherheitskontrollen auf Flughäfen und Bahnhöfen. Videoüberwachung, nicht nur in U-Bahnen sondern auch auf öffentlichen Plätzen, wie beispielsweise in Graz. Fröhliches Datensammeln und -verknüpfen über Mobiltelefone, Kreditkarten, GPS etc. – der “gläserne Gast” ist längst Realität. Doch wohin führt das im Urlaubsland Österreich? Sicherheit oder Schikane – oder von beidem etwas? Was sagen Sie als Touristiker dazu? Und wie stehen Sie selbst – als Reisende – zur totalen Überwachung?

Multikulti ist nicht immer lustig

Datum  03.07.2014, 11:07  Autor   Manfred Kohl  Kategorie  Allgemeines, Destinationen, Markt & Kommunikation

Manfred Kohl

Wie sehr muß sich ein Gast (natürlich auch wir selbst, wenn wir verreisen) an die Kultur des Gastgeberlandes anpassen? Wie sehr müssen sich die Gastgeber an die Kultur der Gäste anpassen? Diese Fragen werden im Zusammenhang mit der vielerseits geforderten “Internationalisierung” brennend, wie das Beispiel Zell am See / Kaprun mit der Broschüre “Where cultures meet” (in Englisch und Arabisch) nur zu deutlich zeigt. An sich Informationen zu Verhaltensempfehlungen, die jeder von uns aus aus Reiseführern kennt. Aber der Unterschied ist “push or pull”, denn offensichtlich ist es der “Zeigefinger”, der die bitteren Reaktionen ausgelöst hat.

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Tourismusstimme der Woche: Claudia Kohl

Datum  02.07.2014, 13:07  Autor   Stefan Kröll  Kategorie  Allgemeines, Destinationen

Stefan Kröll

KULTUR & TOURISMUS: Vorurteile aufbrechen, Kräfte bündeln

Gerade in den Sommermonaten boomen Kulturevents und bereichern das Tourismusangebot in Österreichs Tourismusregionen. Die Annäherung zwischen Kultur und Tourismus erfolgt dabei nicht immer friktionsfrei. Wie aber durch gemeinsam erarbeitete, langfristige Strategien enormes Potenzial für beide Seiten zu heben wäre, erläutert Claudia Kohl von Kohl & Partner.

Abseits von Städtereisen und Festspielbesuchen haben sie sich zu einer interessanten Zielgruppe gemausert: Bereits 7 Prozent der Urlaubsgäste in Österreich sind „Kulturtouristen“, suchen eine reizvolle Kombination aus Kunst, Kultur, Kulinarik und Naturerlebnis und sind dabei durchaus spendabel. Im Sommer liegen die Tagesausgaben der Kulturtouristen um 26-28 %, im Winter immerhin auch um 18 % über dem Durchschnitt. „Authentizität, Regionalität und das individuelle Erleben spielen dabei eine zentrale Rolle“, weiß Claudia Kohl, Geschäftsführerin bei Kohl & Partner, die sich intensiv mit der Thematik Kulturtourismus befasst.

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Wir sind Export!

Datum  02.07.2014, 05:07  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines, Politik

Ribing Rainer

Dass die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ein Exportfaktor ist, hat sich in manchen Köpfen noch nicht so nachhaltig etabliert. Tatsächlich bedeutet aber der „Import“ ausländischer Urlaubsgäste und Geschäftsreisender, dass mit den Gästen auch deren ausländische Devisen nach Österreich fließen, die hier für Dienstleistungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ausgegeben werden und damit Eingang in die Exportbilanz finden. Schon die letzten beiden Jahre 2011 und 2012 hat der Tourismus die negative Handelsbilanz “rausgerissen” (siehe Grafik). Das kürzlich von der Nationalbank verlautbarte Ergebnis des Österreichischen Leistungsbilanzüberschusses 2013 mit 8,5 Mrd. Euro war noch erfreulicher. Herausragend ist wieder der Anteil der heimischen Tourismusbetriebe an diesem Ergebnis: Mit einem Exportüberschuss in der Reiseverkehrsbilanz von 7,4 Mrd. Euro lieferte die Tourismuswirtschaft einen wesentlichen Beitrag. Soviel haben ausländische Touristen und Geschäftsreisende 2013 in Österreich mehr ausgegeben als Österreicher für Urlaub im Ausland. Leistungsbilanz