Aktuelle Beiträge

“Kein Kein Winter ohne Schnee”

Datum  30.01.2015, 12:01  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

Am Sonntag, 1. Februar 2015, um 18:30 Uhr wird auf ORF 2 dazu eine Sendung ausgestrahlt (Sendungshinweis). Thema: „Kein Winter ohne Schnee: Zukunft des Tourismus“

Rettungsschirme

Datum  26.01.2015, 11:01  Autor   Ulrike Reisner  Kategorie  Destinationen, Politik, Unternehmen

Ulrike Reisner

Dass die Schweizerische Tourismusbranche zur Zeit kein leichtes Leben hat, ist hinreichend bekannt. Dass die Aufhebung der Bindung des Schweizer Franken an den Euro diesen Zustand nicht verbessert hat, ist ebenfalls bereits durch die Medien gegangen. In Zeiten einer nur in großen Höhen geschlossenen Schneedecke kämpft so mancher Schweizer Betrieb ums Überleben. Schon ist von Kurzarbeit die Rede, oder von längerer Arbeitszeit – je nachdem, wie man den Blickwinkel ansetzt. Mit unter den Ideen für einen Rettungsschirm für den Schweizer Tourismus: Eine zeitlich befristete Streichung der Mehrwertsteuer, um die Schweizer Preise wieder konkurrenzfähiger zu machen. Gute Idee oder Tropfen auf dem heißen Stein? Was denkt das Forum?

Ohne Worte – Kennzeichnung genial

Datum  22.01.2015, 19:01  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Allgemeines

Ribing Rainer

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Wir sind Kaiser – bei Franken-Krediten

Datum  22.01.2015, 12:01  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Unternehmen

Franz Hartl

Die Entscheidung der Schweizer Notenbank, den Kurs des Franken nicht mehr weiter zu stützen hat zu einem unerwarteten Ausschlag des Wechselkurses geführt und nicht nur die Schulden von Privaten und Gewerbebetrieben in die Höhe schnellen lassen. Auch Gebietskörperschaften haben Verluste erlitten (Wien und NÖ gemeinsam etwa EUR 500 Mio.) und auch für einige Finanzhäuser kam der Kurssturz überraschend. Sie wurden zahlungsunfähig oder mussten aufgrund von nicht mehr ausreichendem Eigenkapital ihre Pforten schließen.

Mit knapp EUR 35 Mrd. an Frankenschulden ist Österreich in Europa Spitzenreiter und trotz der Hinweise von ÖNB und FMA wurden die Frankenschulden nicht konvertiert obwohl die Zinsdifferenz zwischen Krediten in Euro und Franken das Risiko nicht mehr rechtfertigen. Der Grund für weitere Franken-Kredite kann daher nur mehr reine Spekulation oder der Versuch sein, entstandene buchmäßige Kursverluste bei gutem Wind wieder egalisieren zu können. Diese Erwartungen sind allerdings in kurzer Zeit zu Bruch gegangen.

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Touristische Großprojekte und Kommunikation

Datum  20.01.2015, 17:01  Autor   Peter Haimayer  Kategorie  Allgemeines, Destinationen, Markt & Kommunikation

Peter Haimayer

Großprojekte, die Natur und Landschaft beanspruchen, sind heutzutage weit schwerer durchzusetzen als noch vor Jahren. Davon ist auch der Tourismus betroffen. Die Gründe sind vielschichtig, einige seien hier genannt:
• Die bunter gewordene politische Landschaft.
• Die ökonomische und soziale Durchmischung bislang touristisch geprägter Regionen, verbunden mit der Verfügbarkeit alternativer Arbeitsplätze vor Ort oder in bequemer Pendlerdistanz.
• Die Änderung der Wertvorstellungen in der Gesellschaft im Hinblick auf Natur und Umwelt.
• Die zunehmenden Mitgliederzahlen, die verstärkte Professionalisierung sowie die enge nationale und internationale Vernetzung naturorientierter NGO’s wie alpiner Vereine oder Naturschutzorganisationen. weiterlesen

Schnee von morgen

Datum  15.01.2015, 21:01  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Destinationen, Unternehmen

Franz Hartl

Zurzeit sind Österreichs Pisten wohl weiß anzusehen aber die Schneehöhe entspricht nicht ganz den Erwartungen, die für Mitte Jänner angemessen wären. Der Beitrag des ORF spricht von einer Beschleunigung des Klimawandels und lässt Änderungen für den alpinen Wintersport erwarten.

Wenn es mit dem Schnee nicht so richtig klappt, ist man üblicherweise mit Beschneiungsanlagen zur Stelle, um die Pannen der Natur auszubessern. An der Angemessenheit dieser Maßnahme scheiden sich jedoch des Öfteren die Geister. Ist es richtig mit einem enormen Einsatz an Kapital, Wasser und Energie gegen eine Entwicklung anzukämpfen, die ohnedies nicht aufzuhalten ist? Sind nicht ebendiese Beschneiungs­anlagen ein weiterer Beitrag zu ungehindertem Ressourcenverbrauch?
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STS Harald Mahrer am ÖHV Kongress

Datum  11.01.2015, 21:01  Autor   Ribing Rainer  Kategorie  Politik, Unternehmen

Ribing Rainer

Live vom Kongress der Österreichischen Hoteliervereinigung in Kitzbühel: Die ÖHV Präsidenten Michaela Reitterer und Gregor Hoch eröffnen den Begrüßungsabend mit 350 Gästen. Staatssekretär Harald Mahrer dankt den Hoteliers und Branchenvertretern für Innovation und Investitionen. Das ist ein Auftrag für die Politik, die Rahmenbedingungen zu verbessern. STS Mahrer, selbst Unternehmer, steht dafür! Morgen startet der Kongress mit über 500 angemeldeten Teilnehmern.

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Im Bild Michaela Reitterer, STS Harald Mahrer, Gregor Hoch sowie der Bürgermeister von Kitzbühel Klaus Winkler
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Internet im Hotel ist gefährlich – oder doch nicht?

Datum  11.01.2015, 09:01  Autor   Thomas Wimmer  Kategorie  Innovationen, Markt & Kommunikation

Thomas Wimmer

Bei der Bestellung und Errichtung im Betrieb ist deshalb Vorsicht geboten, denn viele Geräte von Billiganbietern entsprechen nicht modernen Standards. Oft werden Geräte (WLan Router) im Großmarkt erworben und im Hotel einfach „angesteckt“. Die größte Gefahr für Datensicherheit liegt darin, daß Gäste WLan und Anlage des Betriebes nicht getrennt sind.

Die Anlage sollte über Bandbreitenmanagement verfügen. Dieses garantiert bei der Benützung des Netzes durch mehrere Gäste die Stabilität der Anwendungen. Auch kann man damit bei Bedarf Teile – oder auch die gesamte – Bandbreite auf bestimmte Access Points legen, sodaß z.B. bei Veranstaltungen mit großer Besucherzahl möglichst hohe Leistung an einzelnen Orten verfügbar ist.

Professionelle Router ermöglichen Verbindungen zu von Ihnen definierten Websites. Via Fernwartung aktualisiert man Links und Einträge über CMS. So haben Sie die Chance, die gewünschten Informationen an Ihre Gäste zu bringen. Die Filterung unerwünschter Webinhalte sollte jedenfalls vom Web Provider angeboten werden ebenso wie eine ggf gesetzlich vorgeschriebene Vorratsdatenspeicherung.

Die Intensität der Internetnutzung und die Menge der übertragenen Daten steigert sich unglaublich rasch. Dementsprechend ist der Hotelier gefordert, leistungsfähige Lösungen bereit zu stellen. Vor allem Business Reisende wissen schnelle und sichere Verbindungen zu schätzen, bei denen Up- und Download Geschwindigkeiten gleich schnell sind. Symmetrische Web-Anbindungen garantieren die bestellte Bandbreite. Eine weitere Möglichkeit, sich vom Mitbewerber abzuheben.

 

Kredite der Europäischen Investitionsbank bringen Impulse für den Tourismus

Datum  08.01.2015, 12:01  Autor   Franz Hartl  Kategorie  Allgemeines

Franz Hartl

Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Förderungsstrategie des Bundes besteht neben dem Schwerpunkt auf Haftungen in einem breiteren Kreditangebot durch die Tourismusbank.

Es war eine der Lehren aus der Finanzkrise, dass die Bereitstellung von Finanzierungen für die meist recht investitionswilligen Tourismusbetriebe gerade im Hinblick auf die wirtschaftliche Ausstrahlung der Investitionen wichtig ist. Aus diesem Grund wurde die Finanzierungsschwelle der ÖHT auf Investitionskosten von EUR 700.000 gesenkt. Die Mittel für dieses zusätzliche Volumen kommen von der Europäischen Investitionsbank und können aus diesem Grund und dank einer direkten Haftung des Bundes sehr zinsgünstig angeboten werden. Ein Teil des für den Tourismus vorgesehenen Haftungsrahmens wurde zu diesem Zweck für Haftungen für Kreditaufnahmen gewidmet.

Im Dezember wurde eine neue Kreditlinie von der EIB in Luxemburg zur Finanzierung von Investitionsprojekten eingeräumt. Sie soll über mehrere Jahre verteilt insgesamt EUR 250 Mio. an zusätzlichen Krediten bringen, womit Investitionen in Höhe von mehr als EUR 500 Mio. ausgelöst werden können.

Vizekanzler Mitterlehner und Vizepräsident Wilhelm Molterer haben vor kurzem das neue Kreditprodukt vorgestellt. Die erste Tranche von EUR 25 Mio. wurde bereits an die ÖHT überwiesen. Ein Schwerpunkt der Finanzierungstätigkeit der EIB ist es KMUs günstiges Geld anzubieten und damit die Finanzierungskosten zu senken. Da die Tourismuswirtschaft mehr als 99 % KMUs aufweist, sind die Gelder dort gut aufgehoben.

 

Skitouren und strukturschwache Gemeinden

Datum  07.01.2015, 21:01  Autor   Peter Haimayer  Kategorie  Allgemeines, Destinationen

Peter Haimayer

Mit den Schneefällen hat auch die Skitourensaison begonnen und damit ist wieder Leben in einige jener peripher gelegenen, strukturschwachen Orte eingekehrt, die abseits der großen Touristenströme liegen. Der Frage, welche Dimension diese Entwicklung annehmen kann und ob sie von Dauer sein wird, ist Florian Kreß in seiner an der Universität Innsbruck erstellten Studie nachgegangen. Die Ergebnisse bestätigen im Wesentlichen das, was mehr oder weniger bekannt ist oder zumindest vermutet wird. Da es sich um eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Phänomen Skitourentourismus handelt, seien hier einige seiner Erkenntnisse wiedergegeben. weiterlesen